Demonstrativer Spaziergang
Irakischer Premier geht in Bagdad spazieren

Der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat ein seltenes Bad in der Menge genommen: Begleitet von Sicherheitskräften, nutzte er einen Spaziergang durch Bagdad dazu, den Sieg über die Extremisten zu erklären.

HB BAGDAD. Die „Terroristen-Gruppen“ und Milizen seien erfolgreich bekämpft worden, sagte Maliki, während er die Allee Abu Nawas besuchte, eine der bekanntesten Straßen der Hauptstadt. Der Irak werde keinerlei Rückschritte machen, fügte er mit Blick auf die verheerenden Bombenanschläge hinzu, die vor allem in Bagdad in der Vergangenheit zum Alltag gehört und die Stadt zum Zentrum der Gewalt zwischen den verschiedenen Religionsgruppen gemacht hatten.

Maliki plauderte während seines etwa 30-minütigen Rundgangs unter anderem mit jugendlichen Fußballspielern und hörte sich die Probleme der Anwohner an.

Zwar kommt es auch im Großraum Bagdad noch immer zu Anschlägen und Gefechten, allerdings sterben nach offiziellen Angaben weniger Menschen - was in erster Linie auf die im Frühjahr gestartete Sicherheitsoffensive des US-Militärs und der irakischen Truppen zurückgeführt wird. Die US-Armee erklärte in der vergangenen Woche für den gesamten Golfstaat, das Ausmaß der Gewalt habe inzwischen den niedrigsten Stand seit Januar 2006 erreicht.

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