Der "Europass" kommt
Weg für einheitlichen Ausbildungsnachweis ist frei

Der Weg für einen einheitlichen Nachweis für Berufsausbildungen ist frei. Dafür hat das Europäische Parlament am Dienstag gesorgt. Somit können Europäer von Januar an ihre Berufsqualifikationen und andere Fähigkeiten in einem einheitlichen „Europass“ dokumentieren.

HB STRASSBURG. Arbeitnehmer haben es so leichter, sich bei einem Arbeitgeber im Ausland mit ihren Diplomen, Zeugnissen und anderen Kenntnissen zu bewerben.

Der so genannte „Europass“ enthält Erläuterungen zu Berufsabschlüssen und Hochschuldiplomen sowie zum Lebenslauf und Angaben über berufliche Auslandserfahrungen und Sprachkenntnisse. Die Formular-Vordrucke sollen über die Kultusministerien der Mitgliedstaaten erhältlich sein.

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben den neuen Europass in einer gemeinsamen Presseerklärung begrüßt. Sie fordern alle Akteure auf, die Mobilität der Auszubildenden zu unterstützen. Der Europass werde es Auszubildenden und Arbeitnehmern erleichtern, ihre Auslandserfahrungen nachzuweisen und ihre individuellen Qualifikationen und Fähigkeiten sichtbar zu machen. Unternehmen könnten künftig besser einschätzen, welche besonderen Stärken Mitarbeiter mitbringen.

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