_

Der Umwelt zuliebe: Chinas Provinzen sollen Wachstum zügeln

Chinas Regierung hat die Provinzen aufgefordert, der Umwelt zuliebe das Wirtschaftswachstum zu zügeln. Nach zehn Prozent 2010, strebt Peking für die nächsten fünf Jahre ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von sieben Prozent an.

Kleine Auszeit: China will sein Wirtschaftswachstum drosseln. Quelle: Reuters
Kleine Auszeit: China will sein Wirtschaftswachstum drosseln. Quelle: Reuters

HB PEKING. Die Landesregierungen müssten sich vernünftige Wachstumsraten vornehmen, sagte der Vorsitzende des zentralen Planungsausschusses, Zhang Ping, am Donnerstag dem Onlineportal Sina.com. Dabei müsse auch der Umweltaspekt – also das Angebot an Energie, Wasser und Land – berücksichtigt werden.

Anzeige

Ping beklagte, dass nur fünf oder sechs der insgesamt 30 Provinzen ein Wachstum von acht oder neun Prozent anpeilten. Alle anderen ließen die Wirtschaft auf höheren Touren laufen. Einige hätten sich sogar das Ziel gesetzt, die Wirtschaftsleistung binnen fünf Jahren zu verdoppeln. Doch dafür reiche die Menge an Energie nicht aus, die im Fünfjahresplan vorgesehen sei, warnte Zhang.

Das rasante Wirtschaftswachstum in China wird begleitet von einem enormen Energiehunger. Sollten die Provinzen mit ihren Wachstumsraten deutlich über das offizielle Ziel hinausschießen, stünden die Umweltschutzziele für die kommenden Jahre infrage.

Für die nächsten fünf Jahre strebt Peking ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von sieben Prozent an, nach zehn Prozent 2010. Die Jahre der rapiden Zuwächse haben ihren Tribut gefordert und die Umwelt in China stark belastet. Ein Teil dieser Schäden soll nun behoben werden.

  • Video

Video Reaktionen auf Röttgens Entlassung

Die Opposition nimmt die Demission Röttgens zum freudigen Anlass, die Bundeskanzlerin scharf anzugreifen. So meldeten sich die Grünen-Vorsitzenden Özdemir und Roth sowie SPD-Fraktionsgeschäftsführer Oppermann zu Wort.

  • Die aktuellen Top-Themen
Neuwahlen: Griechenlands Schicksal entscheidet sich am 17. Juni

Griechenlands Schicksal entscheidet sich am 17. Juni

In Griechenland wird am 17. Juni ein neues Parlament gewählt - dann dürfte sich das Schicksal des notleidenden Landes entscheiden. Bis dahin soll eine Übergangsregierung unter Vorsitz eines Richters die Geschäfte führen.

Nach Düsseldorfer  Fan-Randale: Polizei will Deutsche Fußball Liga zur Kasse bitten

Polizei will Deutsche Fußball Liga zur Kasse bitten

Die Relegations-Rückpartie zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC könnte wegen der Fan-Tumulte ein teures Nachspiel haben. Die Polizeigewerkschaft fordert eine Sicherheitsgebühr.

G-8-Gipfel in den USA: Europäer fürchten Strafpredigt wegen Schuldenkrise

Europäer fürchten Strafpredigt wegen Schuldenkrise

EU-Vertreter erwarten zum G-8-Gipfel harsche Kritik aus den USA. Denn die letzten Entwicklungen in der Schuldenkrise haben die Lage verschärft. Mit einer Doppelbotschaft sollen die enttäuschten Partner besänftigt werden.

Handelsblog War da was? Deutsche Ökonomen und der Elsevier-Boykott

Im Februar habe ich im Handelsblatt ausführlich über die akademische Protestbewegung gegen die Preis- und Abo-Politik des Elsevier-Verlags berichtet. Ausgehend von einigen Mathematikern haben bislang mehr als 11.000  Forscher aus aller Welt... Von Olaf Storbeck. Mehr…

Handelsblog Die seltsame Geheimniskrämerei der ESMT und Stefan Reichelsteins

Es war eine ziemlich peinliche Nachricht, die die private Berliner Business School ESMT gestern bekanntgeben musste: Der Stanford-Professor Stefan Reichelstein, der eigentlich in weniger als drei Wochen die Führung der Hochschule übernehmen... Von Olaf Storbeck. Mehr…

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International