Deutsch-Amerikanische Umweltschutzinitiative: Trittin freut sich über Klimaschutzprogramm

Deutsch-Amerikanische Umweltschutzinitiative
Trittin freut sich über Klimaschutzprogramm

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat das in Mainz vereinbarte deutsch-amerikanische Klimaschutzprogramm als eindeutige Verpflichtung der USA zum Umweltschutz begrüßt. „Das ist einsehr klares Bekenntnis der US-Regierung, im eigenen Lande beim Klimaschutz endlich aktiv zu werden“, sagte Trittin.

HB BERLIN. Das Abkommen, das eine engere technologische und wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie Anstrengungen zum Energiesparen und zur Förderung erneuerbarer Energien vorsieht, ermögliche einen besseren Effizienzvergleich der unterschiedlichen Klimaschutzmaßnahmen. „Dieses hätten wir uns möglicherweise früher gewünscht.“ Trittin wertete die Vereinbarung allerdings nicht als ein Signal der USA, in den kommenden Jahren womöglich doch noch das Klimaschutzprotokoll von Kyoto zu unterzeichnen.

Die USA als einer der größten Verursacher von klimaschädlichen Treibhausgasen haben das vorige Woche in Kraft getretene Kyoto-Protokoll nicht ratifiziert. „Ich erwarte ..., dass unabhängig von diesem Protokoll in den USA in Sachen Klimaschutz etwas passiert und dass der unmögliche Zustand beendet wird, dass ein durchschnittlicher Amerikaner zweieinhalb Mal so viel Treibhausgase ausstößt wie ein Europäer bei vergleichbarem Lebensstandard“, sagte der Grünen-Politiker. „Schon die Europäer sind zu viel.“ US-Präsident George W. Bush und Bundeskanzler Gerhard Schröder hatten am Mittwoch in Mainz das Aktionsprogramm zum Klimaschutz abgeschlossen.

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