Deutsch-russisches Gesprächsforum
Pofalla wird Chef des Petersburger Dialogs

Seit der Annexion der Krim ist das deutsch-russische Verhältnis angespannt. Nun übernimmt Ronald Pofalla den Vorsitz des Petersburger Dialogs. Der Ex-Kanzleramtsminister soll die Beziehung wieder in Schwung bringen.
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BerlinDer frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla ist neuer Vorsitzender des Petersburger Dialogs – und rückt damit an eine Schaltstelle der deutsch-russischen Beziehungen. Der CDU-Politiker übernimmt den Posten nach Angaben vom Dienstag vom früheren DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière.

In den vergangenen Jahren hatte es heftige Kritik – gerade aus der Union – an dem Dialogforum gegeben, in dem auch Wirtschaftsvertreter organisiert sind. Dabei ging es vor allem um den Vorwurf, dass die Regierung in Moskau angeblich einen zu starken Einfluss auf die Zusammensetzung der russischen Teilnehmer hat.

Die jüngsten Treffen waren auf Druck der Bundesregierung wegen der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim abgesagt worden. Pofalla will nun so bald wie möglich einen neuen Termin finden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Deutsch-russisches Gesprächsforum: Pofalla wird Chef des Petersburger Dialogs"

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  • Merkel: Die Kanzlerin im internationalen Auftrag gegen Deutschland.
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    Es ist ja nicht nur das Schweigen zur Souveränität. Es ist auch nicht nur die Verunglimpfung andersdenkender Politiker. Und schon gar nicht das öffentliche Mahnen an das deutsche TV-Volk, sich nicht von neuen Parteien verführen zu lassen.
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    Die vordemokratische Kungelei in Hinterzimmern mit dem Koalitionspartner SPD entspricht nicht dem Grundgesetz. Dass die BRD zusammen mit den US-amerikanischen Geheimdiensten weltweit gegen deutsche Unternehmen und deutsche
    Diplomatie spioniert ist grundgesetzwidrig, auch wenn wir ein G10-Gesetz haben.
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    Nun wird durch internationale, hochrangige Diplomaten bekannt, dass Merkel sogar in reinster US-Mission in Peking vorstellig wurde, um die Chinesen von ihrer multilateralen Gemeinschaftspolitik mit den BRICS und insbesondere mit Russland, abzubringen. Merkel sage das Eine in der deutschen Öffentlichkeit und befürworte exakt das Andere in Verhandlungen mit US-Marionetten.
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    Merkel ist offensichtlich nicht mehr im Auftrag Deutschlands unterwegs.

  • "Warum sollte sie die NSA dabei unterstützen, ihr eigenes Land (und ihre Verbündete) zu bespitzeln?"

    Einfach Erklärung, Outsourcing nennt sich das !!!!

    Gründe dafür gibt es einige.

    A. Man will sich nicht selbst die Hände dreckig machen
    B. Man hat nicht die Kompetenz
    C. Man darf das eigene Volk nicht in diesem Ausmaß selber Überwachen
    D. Im Zweifel hat man einen Sündenbock, den man natürlich nur ermahnt und nicht auf die Finger haut.

    Auch die Amerikaner dürfen ihr eigenes Volk nicht überwachen, deswegen Routen sie den ganzen Internetverkehr einmal über Großbritannien, lassen den Datenverkehr so vom britischen GCHQ erfassen, und bekommen die Daten dann zur Verfügung gestellt.

    Auch Frau von der Leyen hat die Zeichen der Zeit erkannt, und lagert unsere Rüstungbeschaffung komplett an die Franzosen aus. Da zahlt man mehr, bekommt nicht die Qualität, und man ist nicht selbst verantwortlich wenn man Bockmist eingekauft hat. Und das Wichtigste, man hat wieder einen Sündenbock, weil Sündenböcke parat zu haben sind das A und O der heutigen CDU-Politikerkaste.

  • Russische U-Boote in der Ostsee (FOCUS)
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    Es wäre natürlich schön wenn die Verfasser solcher Artikel, falls es Journalisten sind, sich an die 80er Jahre vor Schweden erinnern.
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    Die schwedische Marine inszenierte gemeinsam mit den USA eindrucksvolle U-Boot-Sichtungen vor Schweden die dann den Russen zugeschrieben wurden, um die Regierung Palme zu destabilisieren, der Mord ist ja bis heute ungeklärt!

    Übrigens konnte man dazu gestern spät abends endlich eine eindrucksvollen Dokumentation sehen.

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