Deutschland deutlich über dem Durchschnitt
EU-Arbeitslosenquote bleibt gleich

Der Arbeitslosenstatistik der Europäischen Union ist keine Frühjahrsbelebung zu entnehmen. Wie im Januar und Februar betrug die Arbeitslosenquote im März 8,8 Prozent.

HB LUXEMBURG. Das teilte Eurostat, das EU-Statistikamt, am Dienstag in Luxemburg mit. Auch im Jahresvergleich gab es keine Veränderung: Im März 2003 hatte die Quote ebenfalls bei 8,8 Prozent gelegen. Der Euro-Zone gehören die zwölf Staaten mit der Euro-Währung an.

In allen 25 EU-Ländern betrug die Arbeitslosenquote im März wie im Vormonat und wie vor Jahresfrist neun Prozent. Die Quote liegt damit um einen ganzen Prozentpunkt über der „alten“ EU mit 15 Mitgliedern.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten Luxemburg (4,1 Prozent), Österreich (4,5 Prozent) und Irland (4,5 Prozent). Die neu aufgenommene Mittelmeerinsel Zypern kam auf 4,7 Prozent. Die höchste Arbeitslosigkeit gab es in Polen (19 Prozent), in der Slowakei (16,5 Prozent) und Litauen (11,5 Prozent). Deutschland kam nach Angaben der EU-Chefstatistiker auf 9,3 Prozent und lag damit deutlich über dem Schnitt der Euro-Zone.

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