Deutschlandbesuch beendet
Snow: USA verfolgen Politik des starken Dollar

Die US-Regierung bleibt nach Worten von US-Finanzminister John Snow bei ihrer Politik des starken Dollar. „Wir verfolgen eine Politik des starken Dollar, sind gleichzeitig aber auch dem System frei schwankender Wechselkurse verpflichtet“, sagte Snow am Freitag am Ende eines zweitägigen Deutschlandaufenthaltes vor Journalisten in Frankfurt.

Reuters FRANKFURT. Devisenmarkteingriffe sollten auf ein Mindestmaß begrenzt sein. Befragt nach den japanischen Interventionen zur Schwächung der heimischen Währung der jüngsten Zeit, fügte Snow hinzu: „Wir kritisieren sie nicht. Japan hat mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen und braucht einen starken Exportsektor.“

Zum Abbau des hohen US-Leistungsbilanzdefizits müsse es höhere Wachstumsraten in Europa und Asien geben, sagte Snow. Das im Vergleich zu Europa und Asien stärkere Wachstum in den USA sei die Hauptursache des hohen Defizits. Sorgen über das hohe Leistungsbilanzdefizit haben zu den deutlichen Dollar-Kursverlusten seit Jahresbeginn maßgeblich beigetragen.

Der US-Finanzminister äußerte sich zuversichtlich über die geplanten Reformen und die Wirtschaftsaussichten in Deutschland und Frankreich. Die Konjunktur in Europa werde sich beleben, und auch in den USA stehe ein kräftiger Aufschwung bevor.

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