Deutschlandjahr in Japan eröffnet
Köhler sieht in Zusammenarbeit von Japan und Deutschland noch viel Potenzial

Bei der Eröffnung des Deutschlandjahres in Tokio hat sich Bundespräsident Horst Köhler für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland ausgesprochen. Nun gelte es, die Japaner neugierig auf Deutschland zu machen, so Köhler weiter.

HB TOKIO. Die bilateralen Beziehungen seien zwar in einem guten Zustand. Doch gebe es noch viel zu tun, um das Potenzial der Zusammenarbeit voll auszuschöpfen, sagte Köhler am Montag in Tokio bei der Eröffnung des Deutschlandjahres. Mit der 750 Projekte umfassenden Präsentation Deutschlands wolle man die „Routine aufbrechen, die sich in die bilateralen Beziehungen möglicherweise eingeschlichen hat“.

„Wir müssen gerade die jungen Menschen mehr füreinander interessieren“, sagte Köhler. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sei der Austausch beider Länder gemessen an ihrem Gewicht in der Welt begrenzt. Ebenso könnten beide Länder voneinander noch viel mehr vom gegenseitigen Wissenschaftsaustausch profitieren.

Japan und Deutschland stünden vor vergleichbaren Herausforderungen, sagte Köhler. Er wies unter anderem auf den Umbau der Sozialsysteme und die Notwendigkeit hin, Voraussetzungen für technischen Fortschritt und mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Köhler zeigte sich beeindruckt von dem Strukturwandel in der japanischen Wirtschaft. Die Reformpolitik des japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Koizumi trage Früchte, meinte Köhler.

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