Die „Geißel Terrorismus“ muss überwunden werden
11. September: Bush will rigoros gegen Terror vorgehen

Der dritte Jahrestag der Terroranschläge in New York und Washington hat weltweit im Zeichen von Trauer und Gebet gestanden. US-Präsident George W. Bush unterstrich am Samstag in Washington, dass er weiterhin entschlossen gegen den Terror vorgehen will.

HB WASHINTON/NEW YORK. In New York nahmen Zehntausende am Ground Zero an einer bewegenden Trauerfeier teil. US-Präsident George W. Bush unterstrich am Samstag in Washington, dass die USA in ihrem Kampf gegen die Terroristen in aller Welt nicht nachlassen werden. In Pakistan gab es dagegen am 11. September in allen großen Städten Demonstrationen gegen die US-Angriffe im Irak und in Afghanistan.

„Die USA sind entschlossen, in der Offensive zu bleiben“, sagte Bush in seiner wöchentlichen Radioansprache, die ausnahmsweise live aufgenommen und auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde. „Die Anschläge waren ein Wendepunkt für unsere Nation. Wir haben unsere Mission akzeptiert, wir werden den Feind schlagen.“ Gleichzeitig setzten sich die USA für eine Demokratisierung des Nahen Ostens ein. Wenn die Menschen dort ein besseres Leben hätten, habe die Ideologie des Hasses, die von den Extremisten verbreitet werde, keine Chance. „Unsere Arbeit in Afghanistan und im Irak ist schwierig, aber historisch und notwendig“, sagte Bush.

Auch der demokratische Präsidentschaftsbewerber John Kerry wandte sich in einer Radioansprache an die Nation. „Wir sind ein geeinigtes Amerika in unserer unbeugsamen Entschlossenheit, das Land zu verteidigen und die Terroristen zu finden und zu fassen, bevor sie uns treffen“, sagte Kerry.

Wie im vergangenen Jahr verlasen an Ground Zero, wo die Zwillingstürme des World Trade Centers vor drei Jahren nach dem Aufprall von zwei entführten Flugzeugen einstürzten, Angehörige die Namen der 3 749 Opfer. Dreieinhalb Stunden klangen die teilweise tränenerstickten Stimmen von Eltern und Großeltern über den Platz. Angehörige, von denen viele Bilder ihrer ermordeten Väter, Ehemänner, Schwestern oder Brüder mit sich führten, legten am Fundament des World Trade Centers Blumen nieder.

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