Die Situation ändert sich ständig
Hoffnung auf Freilassung französischer Geiseln geschwunden

Die Hoffnungen auf eine rasche Freilassung der beiden französischen Geiseln im Irak sind am Dienstag mehr und mehr Zweifeln und Sorgen gewichen. Französischen Medien zufolge hat die Regierung in Paris seit Sonntagabend keinen Kontakt mehr mit den Entführern gehabt.

HB PARIS. Auch konnten die Behörden in der französischen Hauptstadt nicht bestätigen, ob die Forderungen der Geiselnehmer, die diese auf einer Internet-Seite am Vortag gestellt hatten, authentisch sind. Sie bekräftigten lediglich, mit äußerster Diskretion und absoluter Vorsicht vorzugehen. „Die Situation ändert sich ständig. Die Situation ist schwierig,“ sagte der stellvertretende französische Außenminister Renaud Muselier am Dienstag dem Sender „i-television“.

Die Entführer der beiden Journalisten hatten am Montag offenbar ein Lösegeld in Höhe von fünf Millionen Dollar gefordert und Frankreich ein neuerliches Ultimatum von 48 Stunden gestellt. Das Geld müsse in diesem Zeitraum gezahlt werden, damit die Geiseln freikämen, hatte es in einer Erklärung geheißen, die von der radikalen Moslem-Gruppe „Islamische Armee im Irak“ stammen soll.

Zu Spekulationen, die Angriffe der US-Truppen um die Stadt Latifija behinderten die Freilassung der am 20. August verschleppten Journalisten, sagte Regierungssprecher Herve Ladsous: „Wir haben nie daran gezweifelt, dass unser Ziel der Sicherung einer bald möglichen Freilassung der Geiseln von anderen geteilt wird“.

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