Diplomatische Beziehungen
Türkischer Botschafter einbestellt

Langsam zeitigt die Regierungskrise in der Türkei auch im Ausland Wirkung. Das Auswärtige Amt hält kritische Äußerungen des türkischen Europaministers für inakzeptabel und reagiert mit einem ersten Warnzeichen.
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BerlinWegen deutschlandkritischer Äußerungen der Regierung in Ankara ist der türkische Botschafter in Berlin ins Auswärtige Amt einbestellt worden, wie ein Sprecher am Freitag in Berlin mitteilte. Das Gespräch mit dem Botschafter sollte am Nachmittag stattfinden. Außenminister Guido Westerwelle reagierte damit nach einem Bericht von „Spiegel Online“ auf Bemerkungen des türkischen Europaministers Egemen Bagis. Der Sprecher sagte lediglich, Äußerungen im Zusammenhang mit den EU- Beitrittsverhandlungen seien auf großes Unverständnis gestoßen. „Das geht so nicht“, sagte der Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Diplomatische Beziehungen: Türkischer Botschafter einbestellt"

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  • Wenn Ankara Kritisches zu Deutschland von sich gibt, dann reagiert. Wenn man in Griechenland oder Italien dieses tut, dann schaut man weg.

    Was ist das für eine doofe Politik zur Sache. Entweder man reagiert auf Kritik oder nicht, aber die einen können es machen und die anderen nicht, ist schon ziemlich daneben!

  • Sollten unsere Politiker jetzt tatsächlich aufgewacht sein ???

    Na, das wär ja mal ein Anfang ...

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