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DIW-Berechnung: Afghanistan-Einsatz kostet 17 Milliarden Euro

Bis zu 22 Milliarden Euro kostet der Afghanistaneinsatz die deutsche Marktwirtschaft bis 2014 - das prognostizieren Forscher des DIW. Vor zehn Jahren hatten Politiker mit ganz anderen Zahlen gerechnet.

Bundeswehrsoldaten in Kundus: Der Einsatz ist um ein Vielfaches teurer geworden als ursprünglich geplant. Quelle: dpa
Bundeswehrsoldaten in Kundus: Der Einsatz ist um ein Vielfaches teurer geworden als ursprünglich geplant. Quelle: dpa

BerlinDer Afghanistan-Einsatz hat Deutschland nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in den vergangenen zehn Jahren 17 Milliarden Euro gekostet. Das ist drei Mal so viel wie die von der Bundesregierung offiziell veranschlagten 5,5 Milliarden Euro. Bis zum geplanten Abzug der letzten deutschen Kampftruppen Ende 2014 muss Deutschland nach Schätzung der Forscher mindestens fünf weitere Milliarden in den Einsatz investieren.

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Der Beginn des internationalen Afghanistan-Einsatzes jährt sich am 7. Oktober zum zehnten Mal. Die DIW-Forscher gehen in ihren Berechnungen über die reinen Einsatzkosten für Personal, Infrastrukturmaßnahmen oder Materialbeschaffung und -erhaltung hinaus. Sie berücksichtigen beispielsweise auch die Investitionen des Entwicklungsministeriums oder des Auswärtigen Amts zur Stabilisierung der Region oder gesellschaftliche Kosten durch Tod oder Verletzung von Soldaten.

  • 03.10.2011, 12:25 UhrAnonymer Benutzer: Pendler

    Oh Gott

    4 Mrd. €, nur um den Drogenanbau zu schützen!!


    Denn unter dem Schtuz der Westalliierten kommt inzwischen 90% der Mohn-Drogen aus Afganistan.

    ----------------------
    Warum ist die Bundeswehr noch in Afghanistan?
    Freitag, 3. Juni 2011 , von Freeman um 00:05

    Mit dem Tod eines weiteren Bundeswehrsoldaten in Afghanistan am Donnerstag, ist die Gesamtzahl auf sieben bereits in diesem Jahr gestiegen. 2010 waren es neun für das gesamte Jahr und 2009 sieben. Es sieht so aus, wie wenn 2011 doppelt so viele Soldaten sterben werden wie "sonst". Insgesamt sind seit Beginn des Angriffskrieges der NATO gegen Afghanistan 53 Särge mit toten deutschen Soldaten heimgeschickt worden. Und für was? Für eine unverschämte Lüge!


    Laut Bundeswehr wird der Einsatz in Afghanistan mit den Worten begründet: "Die Anschläge des 11. Septembers 2001 wurden dort geplant und vorbereitet. Das militärische und zivile Engagement Deutschlands in Afghanistan dient somit der deutschen Sicherheit."

    ### Das ist nicht wahr. Laut dem offiziellen Bericht der 9/11 Kommission war der Hauptattentäter des Angriffs Mohammed Atta und er plante angeblich den Angriff in seiner Wohnung in Hamburg-Harburg in der Marienstrasse. #####

    Er studierte von 1993 bis 1999 an der Universität Hamburg. Atta war ägyptischer Staatsbürger und wurde dort geboren. Nach seinem Architekturstudium in Kairo ging er nach Deutschland.

    Wenn man die Begründung der Bundeswehr wörtlich nimmt, dann hätten sie über Hamburg herfallen müssen, denn dort wurde angeblich 9/11 geplant und vorbereitet. So einen absurde Mist erzählen sie einem.

    Der Krieg in Afghanistan begann vor bald zehn Jahren am 7. Oktober 2001 unter den Namen der US-Militäroperation „Enduring Freedom“ und der britische Militäroperation „Herrick“, als Antwort auf die

  • 03.10.2011, 11:54 UhrAnonymer Benutzer: Alles_nur_Fake

    17 Mrd. Euro - wenn schon das Grundgesetz nicht respektiert wird, dann sollte wohl spätestens der Geldbeutel des Steuerzahlers einen Riegel vorschieben!

  • 03.10.2011, 11:11 UhrAnonymer Benutzer: Silverager

    Gott, sind wir doch bitte nicht so pingelig.

    Durch die Aufstockung der Europäischen Finanzstabilitätsfazilität (ich musste dieses wundervolle Wort ausschreiben) haftet der Steuerzahler z.Zt. mit 211 Milliarden. Nach der durch die EU und Schäuble geplanten "Hebelung" (x5) sind wir bei einer Billion Euro Haftungssumme, die mit Sicherheit auch zur Zahlung fällig werden.

    Da sollten wir uns über peanuts wie 17 Milliarden doch bitte nicht aufregen.
    Da wir Deutsche ja bekanntlich alle vom Euro unendlich profitieren, sind die Summen doch wohl locker zu stemmen, gell?

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