Dokumentation
Castros Rede in Auszügen

Der kubanische Staats- Partei- und Regierungschef Fidel Castro hat wegen gesundheitlicher Probleme seine Amtsgeschäfte vorläufig an seinen jüngeren Bruder und Stellvertreter Raúl Castro abgegeben. Er teilte dies in einem von den staatlichen Medien am Montag (Ortszeit) verkündeten Kommuniqué mit.

HB HAVANNA. Es folgen Wortlautauszüge: „... Tage und Nächte der Arbeit fast ohne Schlaf hatten zur Folge, dass meine Gesundheit, die bisher alle Prüfungen bestanden hat, einem extremen Stress unterworfen und zerrüttet wurde.“ „Dies hat bei mir eine verschärfte Darmkrise mit anhaltender Blutung hervorgerufen, die mich zwang, mich einer komplizierten Operation zu unterziehen ... Die Operation zwingt mich, mehrere Wochen der Ruhe fern von meinen Ämtern und Verantwortlichkeiten zu wahren.“

„Weil unser Land in Umständen wie diesem von der Regierung der Vereinigten Staaten bedroht wird, habe ich die folgenden Entscheidungen getroffen:“ Castro schildert im folgenden, dass er seine Ämter als Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, als Oberkommandierender der Streitkräfte sowie als Vorsitzender des Staatsrates und des Ministerrates „vorläufig“ an seinen Bruder Raúl Castro übertrage.

Außerdem gibt Castro die Leitung der Programme für Gesundheit, Erziehung und Energie an die Politbüromitglieder José Ramón Balaguer, José Ramón Machado und Esteban Lazo sowie Carlos Lage ab. Castro fährt fort: „Unsere ruhmreiche Kommunistische Partei, unterstützt von den Massenorganisationen und dem ganzen Volk, ist verpflichtet, die ihr in dieser Erklärung übertragene Aufgabe aufzunehmen.“ „Ich bitte alle, den 80. Jahrestag meines Geburtstages, den tausende von Persönlichkeiten so edelmütig am 13. August zu feiern vereinbarten, auf den 2. Dezember dieses Jahres zu verschieben, den 50. Jahrestag der Landung der „Granma“.“

„Ich hege nicht den geringsten Zweifel, dass unser Volk und unsere Revolution bis zum letzten Blutstropfen kämpfen werden, um diese und andere Maßnahmen zu verteidigen, die nötig sein mögen, um diesen historischen Prozess sicherzustellen.“ „Der Imperialismus wird Kuba niemals zermalmen können.“ Castro schließt mit den Worten: „Die Schlacht der Ideen wird weitergehen. Es lebe das Vaterland! Es lebe die Revolution! Es lebe der Sozialismus! Auf ewig bis zum Sieg!“

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