Donald Trump
China und USA arbeiten am „Nordkorea-Problem“

Nordkoreas Raketentest scheint China und die USA weiter zusammenzubringen. Auch Japan bekräftigt den Schulterschluss. Der US-Sicherheitsberater weist unterdessen darauf hin, dass Trump harte Entscheidungen nicht scheue.
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SeoulChina und die USA arbeiten laut US-Präsident Donald Trump gemeinsam an „dem Nordkorea-Problem“. Nordkorea hatte mit einem weiteren Raketentest erneut die internationale Gemeinschaft provoziert. Das Geschoss, nach US-Angaben eine Mittelstreckenrakete, explodierte am Sonntag nach amerikanischen und südkoreanischen Angaben beim Start.

Trumps Nationaler Sicherheitsberater, Herbert Raymond McMaster, sagte, die Entscheidung des Präsidenten, einen Luftwaffenstützpunkt in Syrien anzugreifen zeige, dass er offensichtlich nicht davor zurückschrecke, harte Entscheidungen zu treffen.

US-Vizepräsident Mike Pence, der kurz darauf zum Beginn einer zehntägigen Asienreise in Seoul eintraf, sprach von einer Provokation. Er besuchte am Montagmorgen einen ehemaligen UN-Militärstützpunkt in der Nähe der Grenze von Süd- und Nordkorea. Das Camp Bonifas befindet sich nur rund 2400 Meter südlich der entmilitarisierten Zone der beiden verfeindeten Länder.

Später am Montag wird Pence auf den kommissarischen Präsidenten Südkoreas, Hwang Kyo-ahn, treffen. Dabei wird voraussichtlich die von Nordkorea ausgehende wachsende nukleare Bedrohung im Mittelpunkt stehen.

Der US-Vizepräsident will vor dem Hintergrund der verschärften Spannungen um das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm die Solidarität der USA mit dem südkoreanischen Verbündeten bekunden. Weitere Stationen seiner offiziellen Reise in die Asien-Pazifik-Region werden vom Dienstag an Japan, Indonesien und Australien sein.

Auch Japan hat Nordkorea aufgerufen, sein Atomprogramm aufzugeben und weitere Provokationen zu unterlassen. Zudem solle Nordkorea UN-Resolutionen befolgen, sagte Ministerpräsident Shinzo Abe am Montag im Parlament. Japan stehe an der Seite der USA und Südkoreas. Mit Russlands Präsident Wladimir Putin wolle er sich bei einem Gipfeltreffen noch diesen Monat austauschen, sagte Abe. China wolle er aufrufen, eine größere Rolle in dem Konflikt einzunehmen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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