Donald Trump im „Time Magazine“
„Ich bin Präsident und du nicht“

Äußerst selbstbewusst und wenig präsidial – so präsentiert sich US-Präsident Donald Trump immer wieder. In einem Interview mit dem amerikanischen „Time Magazine“ hat er jetzt mit einem denkwürdigen Zitat nachgelegt.
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DüsseldorfSelbstbewusst ist er, von Selbstkritik dagegen hält Donald Trump nicht viel. Jüngster Beleg ist ein Interview, dass das „Time Magazin“ jetzt mit dem US-Präsidenten geführt hat. Journalist Michael Scherer fragte Trump, ob dessen ständig wechselnden und teilweise falschen Aussagen nicht ein Risiko für seinen Ruf als Präsidenten bedeuteten. Der jedoch entgegnete dem Reporter selbstbewusst: „Ich kann so schlecht nicht sein, weil ich Präsident bin und du nicht.“

In dem am Mittwoch geführten Telefoninterview spricht Trump außerdem über den Vorwurf gegenüber seinen Vorgänger Barack Obama, ihn während des Wahlkampfs abgehört zu haben. „Ich bin ein sehr instinktiver Mensch, aber mein Instinkt wird sich als richtig erweisen. Ich habe Papiere, die besagen, dass das passiert ist“, so Trump.

Zu seiner unbegründeten Behauptung, dass bei der Präsidentenwahl drei Millionen unregistrierte Einwanderer illegal abgestimmt hätten, sagte Trump, dass sich auch das schließlich als richtig erwiesen hätte. Dabei relativierte er seine Behauptung jedoch ein wenig. Die meisten der Einwanderer seien einfach falsch registriert gewesen. Er kündigte an, einen Kontrollausschuss ins Leben zu rufen, der die Unklarheiten untersuchen solle.

Das Time Magazine veröffentlicht das Interview in seiner neuen Titelgeschichte. Diese steht unter dem Motto „Is Truth Dead?“ in Anlehnung an das legendäre Cover „Is God Dead?“ aus dem Jahr 1966.

Kommentare zu " Donald Trump im „Time Magazine“: „Ich bin Präsident und du nicht“"

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  • Trump ist "arrogant, überheblich, eingebildet" und "sehr wenig selbstbewusst".

    Aha, da haben wir ja mal endlich eine probate Erklärung für seinen Wahlsieg! Das muss die Erfolgsformel sein, vermutlich auch für unternehmerischen Erfolg im Immobiliengeschäft.
    Frau Harald Tünnes, wir danken Ihnen für diese Erkenntnis!

  • Professionelle Schreiber - Journalisten - sollen bitte den Begriff "selbstbewusst" möglichst nicht verwenden, da dieser sehr oft falsch verwendet wird. In diesem Artikel kommt der Begriff öfters vor - gemeint ist dabei jedoch aus meiner Sicht, dass Herr Trump arrogant, überheblich, eingebildet,...sich verhält.
    Selbstbewusstsein entsteht durch Beobachtung und Reflexion seiner selbst oder anders ausgedrückt: des eigenen Ich, der eigenen Persönlichkeit. Der sich selbst Betrachtende ist hierbei gleichzeitig Objekt und Subjekt. Kant: „‚Ich bin mir selbst ein Gegenstand der Anschauung und des Denkens’ - und dies trifft auf D. Trump aus meiner Sicht kaum zu - er ist daher sehr wenig selbstbewusst.

  • Würde Ihnen für den Anfang auch schon mal mit zwei Namen gedient sein, Herr Kersey? Selbst dann, wenn es sich um inzwischen verstorbene Journalisten handelt? Ich würde nämlich gerne Namen aus dem Öffentlich-Rechtlichen nennen.
    Für mich waren Hanns Joachim Friedrichs und Peter Scholl-Latour nicht nur einfach Journalisten sondern zudem auch noch sehr gute!
    Doch, ein dritter fällt mir auch noch ein, und der lebt und arbeitet sogar noch: Harald Schumann.
    Alle weiteren Namen wären allerdings nicht mehr aus den Mainstreammedien, und mit sowas will ich Sie nicht belasten. Sie könnten dann aus Ihrem gemütlichen Tiefschlaf gerissen werden. Sie sind ein braver Bürger. Sie tun, denken und wählen das, was die Regierung von Ihnen erwartet.

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