Donald Trump kehrt zurück New York verschmäht seinen bekanntesten Sohn

Donald Trump ist durch und durch New Yorker. Er ist in der Metropole geboren und wohnt seit 30 Jahren dort im Trump Tower. Stolz sind die Einwohner aber nicht auf ihn – im Gegenteil: Sie empfangen ihn mit Protesten.
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Die Rückkehr von Donald Trump in seine Heimatstadt wird von Protesten begleitet werden. Quelle: AFP
Proteste gegen Trump

Die Rückkehr von Donald Trump in seine Heimatstadt wird von Protesten begleitet werden.

(Foto: AFP)

New YorkDer Präsident kommt nach Hause. Der geborene New Yorker war seit seiner Amtseinführung Mitte Januar nicht mehr in der Stadt. Nun kehrt er zurück und erinnert an eine Seeschlacht während des Zweiten Weltkriegs. Geplant ist eine Ansprache auf einem stillgelegten Flugzeugträger. Einen freundlichen Empfang wird ihm seine Heimatstadt aber nicht bereiten.

In ganz New York sind für Donnerstag Proteste geplant, in der Nähe der ausrangierten „Intrepid“ genauso wie vor dem Trump Tower. „Tausende Menschen sind bereit, gegen ihn zu demonstrieren“, erklärt Steven Choi, Kodirektor der New York Immigration Coalition, die eine der größten Protestaktionen mit organisiert hat. „Während der ersten Reise des Präsidenten zurück nach New York wird die Welt sehen, wie wir uns erneut auflehnen und gegen ihn Stellung beziehen.“

Die amerikanische Navy im Mittelmeer
USS Ross
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Von dem Zerstörer schoss die Navy die Marschflugkörper ab, die einen Flugplatz der syrischen Armee in der Region Homs zerstörten.

USS Ross
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Das von der US Navy zur Verfügung gestellte Bild zeigt den Zerstörer im Mittelmeer, während eine Tomahawk-Rakete abgefeuert wird. Der Typ hat eine Reichweite von 2500 Kilometern. Die Raketen fliegen tief, um Radarsystemen zu entgehen.

USS Ross
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Das Schiff ist darauf ausgelegt, schnell eingreifen zu können. Es dient zur Unterstützung von Bodentruppen. Auch kann es sich Angriffen von Schiffen, U-Booten und aus der Luft widersetzen.

USS Ross
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Ende März verließ der Zerstörer den spanischen Hafen Rota. Aktuell kreuzt die USS Ross im östlichen Mittelmeer. Mit der US-Attacke auf Syrien reagiert Präsident Trump auf den mutmaßlichen Einsatz von Giftgas durch das syrische Regime.

USS Porter
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Das zweite Kriegsschiff, von dem der Einsatz gesteuert wurde: 59 Tomahawk-Raketen brachten die Marines laut Pentagon auf den Weg Richtung Syrien. Die USS Porter gehört zur sechsten Navy-Flotte. Der Kommandositz für die Region Europa/Afrika liegt in Neapel.

USS Porter
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Das Kürzel des US-Schiffes ist DDG 78. DDG steht für „Destroyers“. Nach syrischen Regierungsangaben kamen bei dem Angriff mindestens fünf Menschen ums Leben. Bei den Toten handele es sich um drei Armeeangehörige und zwei Zivilisten, sagte der Gouverneur der Provinz Homs.

USS Porter
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Vor der griechischen Küste: Die Besatzung absolvierte in den vergangenen Monaten verschiedenen Übungen und Missionen im Mittelmeer. Wie ihre Schwester kommt die USS Porter auf 31 Knoten.

Noch ist unklar, wie viele Menschen an den Aktionen in der Stadt teilnehmen werden. Die Trump-Kritiker setzen auf die sozialen Medien und rufen zu Versammlung an mehreren Orten in New York auf. Dort sollen sie protestieren gegen Trumps Einwanderungspolitik, das geplante neue Gesetz zur Gesundheitsfürsorge und andere seiner Entscheidungen.

Hunderte Polizisten werden allein den Auftritt Trumps auf der „Intrepid“ sichern, weitere stehen in der Umgebung bereit. Der Trump Tower, in dem der Präsident ein Penthouse besitzt, wird sowieso ständig von Polizei und Secret Service gesichert. Dort leben derzeit Ehefrau Melania und der zehnjährige Sohn Barron. Trump wird aber wohl nicht im Trump Tower übernachten, sondern das Wochenende in seinem Golfclub in Bedminster, New Jersey verbringen, etwa eine Autostunde von New York entfernt.

Anlass seiner Rede ist der 75. Jahrestag der Schlacht im Korallenmeer am 7. und 8. Mai 1942. Damals stoppten australische und amerikanische Truppen den japanischen Vorstoß im Pazifikraum. Eingeladen ist auch der australische Ministerpräsident Malcolm Turnbull, den Trump zum ersten Mal treffen wird.

In Manhattan wandelte sich Trump vom lokalen Immobilienentwickler zu einem US- und später weltweit bekannten Geschäftsmann mit eigener TV-Show. Während des Präsidentschaftswahlkampfs im vergangenen Jahr flog er oft tausende Kilometer, nur um in seinem eigenen Bett im Trump Tower schlafen zu können.

Zuletzt war Trump jedoch am 19. Januar in New York, am Tag vor seiner Amtseinführung. In dem Wolkenkratzer, der seit 30 Jahren sein Zuhause ist, leben neben Melania und Barron auch noch seine beiden erwachsenen Söhne, die die Geschäfte im Namen des Vaters weiterführen.

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