Donald Trump
Partner in muslimischen Ländern gehen auf Distanz

Donald Trump will keine Muslime mehr in die USA lassen. Seine islamfeindlichen Anschuldigungen sorgen nicht nur in der Politik für Empörung. Der US-Immobilienunternehmer hat auch viel Geschäftspartner verärgert.

DubaiMit seiner Forderung nach einem Einreisestopp für Muslime verstört der US-Republikaner Donald Trump seine Geschäftspartner in islamischen Ländern. Der Chef der Trump Towers in Istanbul, Bülent Kural, verurteilte die Äußerung des Präsidentschaftsbewerbers und erklärte, die Partnerschaft mit Trump werde auf den Prüfstand gestellt.

Der US-Immobilienunternehmer ist nicht Eigentümer des Einkaufs- und Geschäftszentrum in der türkischen Metropole, lässt sie aber gegen Lizenzgebühren seinen Namen nutzen. Kural warf Trump vor, entweder keine Ahnung vom Islam zu haben oder die Religionsfrage für einen kleinen politischen Gewinn zu missbrauchen. „Wir prüfen die rechtliche Dimension unserer Beziehungen zur Marke Trump“, heißt es in seiner Stellungnahme vom späten Donnerstagabend.

In Dubai wurde bis Freitagfrüh ein riesiges Plakat des US-Milliardärs auf einem Golfplatz entfernt. Auch ein Bild von Trumps Tochter Ivanka verschwand.

Trump hatte jahrelang versucht, Geschäftsbeziehungen im Nahen Osten aufzubauen, vor allem am Golf und im Emirat Dubai. Seine Wahlkampfforderung, keine Muslime mehr in die USA einreisen zu lassen, hatte viele in der Region jedoch empört.

Vor wenigen Tagen hatte die Landmark Group in Dubai bereits alle Trump-Produkte für Hausdekorationen aus dem Verkaufssortiment ihrer 180 Lifestyle-Läden genommen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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