Donald Trump
US-Präsident fühlt sich „der Sicherheit Japans verpflichtet“

Auch Japan war bereits ein beliebtes Ziel der verbalen Attacken von US-Präsident Donald Trump. Nach einem Treffen mit Ministerpräsident Shinzo Abe betonen beide Regierungschef die tiefe Verbundenheit ihrer Nationen.
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WashingtonUS-Präsident Donald Trump will die Beziehungen zu Japan vertiefen und die Sicherheit des Landes gewährleisten. Die Allianz beider Staaten sei sehr wichtig und ein Grundpfeiler für Frieden und Stabilität, sagte Trump nach einem Gespräch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe am Freitag in Washington. „Wir sind der Sicherheit Japans verpflichtet.“ Die Regierung fühle sich verpflichtet, die Beziehungen zu vertiefen.

Abe sagte, mehr Freihandel und Investitionen seien eine große Chance für die USA und Japan. Ein freier Handel müsse fair sein und auf Regeln beruhen. Die Autoindustrie seines Landes wolle in den USA investieren. Er werde später mit Trump auch über das Freihandelsabkommen TPP sprechen. Trump hatte per Erlass verfügt, dass sich die USA aus dem TPP-Abkommen mit Japan, Australien, Mexiko und anderen Ländern zurückziehen.

Vor dem Besuch Abes hatte Trump die Export- und Währungspolitik Japans kritisiert. So beklagte er einen zu geringen Zugang für US-Autobauer zum japanischen Markt und warf dem asiatischen Staat vor, den Yen abzuwerten und sich so Exportvorteile zu verschaffen. Japanischen Unternehmen hielt Trump vor, Arbeitsplätze in den USA zu vernichten. Vor allem Toyota nahm der Präsident ins Visier und drohte dem Konzern mit einem Strafzoll, sollte er in Mexiko Corollas für die USA produzieren.

Trump hatte Abe eingeladen, das Wochenende auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida zu verbringen. Dort wollen beide zusammen Golf spielen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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