Doppel-Agenten-Affäre
CIA-Chef telefoniert mit Kanzleramt

Der transatlantische Spionageskandal empört Deutschland: Die CIA soll hinter der Affäre um einen BND-Doppelagenten stecken. Dafür spricht, dass sich CIA-Chef Brennan nun mit dem Kanzleramt in Verbindung setzt.
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BerlinWegen der Spionageaffäre beim Bundesnachrichtendienst ist der Chef des US-Geheimdienstes CIA, John Brennan, nach Informationen von „Spiegel Online“ in Kontakt mit dem Kanzleramt getreten. Er habe mit Geheimdienstkoordinator Klaus-Peter Fritsche telefoniert, um den Schaden in der Affäre zu begrenzen. Über den Inhalt des Gesprächs hüllten sich beide Seiten in Schweigen, berichtete „Spiegel Online“ am Mittwoch.

Für die CIA soll der in der vergangenen Woche festgenommene BND-Mitarbeiter tätig gewesen sein. Er steht im Verdacht, innerhalb von zwei Jahren 218 Dokumente für 25 000 Euro an US-Geheimdienste verkauft zu haben.

Die Affäre hat auch die Gespräche einer derzeit in den USA weilenden Delegation des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags überschattet. „Wir haben hier deutlich gemacht, dass durch diese Dummheiten, die stattfinden in den US-Geheimdiensten, ein wirklicher außenpolitischer Schaden angerichtet wird“, sagte der Ausschussvorsitzende Norbert Röttgen (CDU) im ZDF. Es dürfe aber nicht zu einer dauerhaften Beschädigung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses kommen. „Wir können uns das nicht leisten. Wir brauchen uns wechselseitig.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die USA haben doch Truppen und Atom-Raketen in Deutschland stationiert. Die zugehörigen Abkommen erlauben den USA jegliche Spionage in Deutschland um Gefahrenabwehr zu betreiben. Merkel und De Maizaire sollten das mal öffentlich zugeben. Dazu gehören auch Agenten. Klar.

    Das wusste Pofalla, das weiss auch
    Herr Altmeyer. Die sind nur dazu da, alles in Schweigen zu hüllen, da laufen jetzt die Drähte heiss !!

    Merkel soll ihre halb-wegduckend ... halb-verlogene Art ablegen und offen und ehrlich sein. Das kann sie nämlich garnicht mehr. Verlernt !!

    Wie gesagt, hab' ich nichts gegen Daten sammeln zur Verbrechensbekämpfung und -abwehr, es muss nur abgesichert sein, dass keine Manipulation und Spionage damitz betrieben wird gegen Deutsche und Firmen in Deutschland.

  • Wenn das Gespräch so abgelaufen ist wie zwischen Oppermann
    und BKA Chef Zierke zum Fall Edathy , dann stimmt wieder alles.

    Der NSE Mitarbeiter Drake hat vor den NSE UA den BND als Wurmfortsatz der NSE bezeichnet und damit ist das Kontrollgremium das den BND überwacht automatisch der Wurmfortsatz vom Wurmfortsatz.

    Mehr muss man nicht wissen!

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