Drei Sprengsätze detoniert
Erneut US-Soldat bei Anschlag im Irak getötet

Bei einem Bombenanschlag 100 Kilometer westlich der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Dienstag nach US-Militärangaben ein US-Soldat getötet und zwei weitere verletzt worden.

Reuters BAGDAD. Wie eine US-Militärsprecherin weiter mitteilte, ereignete sich der Anschlag in den Außenbezirken der Stadt Ramadi, wo am Vormittag gleichzeitig drei Sprengsätze in der Nähe eines US-Konvois detonierten.

Im nordirakischen Mossul wurde Augenzeugen zufolge ein US-Militärfahrzeug von einer Panzergranate getroffen. Die Augenzeugen berichten von vier Opfern. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. US-Soldaten durchsuchten die umliegenden Häuser nach den Tätern.

Die Zahl der US-Soldaten, die seit dem am 1. Mai verkündeten Ende der Hauptkampfhandlungen getötet wurden, stieg auf mindestens 57. Die USA machen für die Anschläge und Angriffe aus dem Hinterhalt Anhänger des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein verantwortlich. Ramadi ist einer der Orte im Irak, in denen die Unterstützung für Saddam nach wie vor groß ist.

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