Drei Tote bei Razzien - Keine Spur von Botschafter
Bush will bis zum Sieg im Irak kämpfen

Während das amerikanische Volk die eigene Unabhängigkeit feiert geht der Terror im Irak weiter. US-Präsident George W. Bush hat seine Landsleute daher in seiner Feiertagsrede auf einen langen und harten Kampf im Irak eingeschworen.

HB WASHINGTON/BAGDAD. Die USA würden im Irak bis zum Sieg kämpfen. „In diesem Krieg gibt es nur eine Option, und das ist der Sieg“, sagte Bush am Montag in seiner traditionellen Rede zum 4. Juli in Morgantown (US-Bundesstaat West-Virginia). Im Krieg gegen den Terrorismus sei der Irak das neue Schlachtfeld geworden. Die Terroristen könnten „weder mit Verhandlungen noch mit Zugeständnissen oder Appellen an die Vernunft gestoppt werden“, sagte Bush weiter.

Bei einer Razzia in Hilla südlich von Bagdad starben am Montag drei Iraker, die angeblich Terroristen beherbergt haben sollen. Sieben Iraker seien verletzt worden, berichtete die Polizei. Amerikanische und irakische Soldaten hätten bei der gemeinsamen Aktion 45 Verdächtige festgenommen. In Bagdad wurden fünf weitere Aufständische gefasst. Sie sollen in einem Haus Waffen, Munition und drei neue Polizeiuniformen versteckt haben. Attentäter und Entführer verkleiden sich im Irak häufig als Polizisten.

In Jordanien wurde Essam al-Barkawi, der ehemalige Mentor des islamistischen Top-Terroristen Abu Mussab al-Sarkawi, aus dem Gefängnis entlassen. Al-Barkawi, der in Islamistenkreisen unter dem Namen Abu Mohammed al-Makdissi bekannt ist, gilt als geistiger Brandstifter, der mit seinen Hetzschriften nicht nur Al-Sarkawi, sondern auch junge El-Kaida-Terroristen in Saudi-Arabien zu Attentaten und Geiselmorden inspiriert haben soll.

Die arabische Zeitung „Al-Sharq Al-Awsat“ berichtete am Montag unter Berufung auf das Sicherheitsgericht in Amman, der Richter habe die Freilassung Al-Makdissis angeordnet, nachdem dieser sechs Monate zuvor von dem Vorwurf der Beteiligung an der Planung von Anschlägen auf amerikanische Militäreinrichtungen in Jordanien freigesprochen worden sei. Als Bewährungsauflage habe das Gericht dem Islamisten verboten, mit Journalisten zu sprechen.

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