Drei Tote
Irak: Explosion in Waffenlager der Sadr-Miliz

Bei einer Explosion in einem Munitionsdepot der schiitischen „Mahdi-Armee“ sind am Montag in der irakischen Stadt Kufa drei Iraker getötet worden, darunter eine Frau. Wie der Arzt Ali el Tufaili vom Euphrat-Krankenhaus in der Nachbarstadt Nadschaf berichtete, erlitten zwölf weitere Menschen zum Teil schwere Verletzungen.

HB KUFA/BAGDAD. Das Depot liegt in der Nähe des Heiligtums von Muslim Ibn Akil und der großen Moschee der Stadt, in der Muktada el Sadr, der geistliche Führer der „Mahdi-Armee“, freitags predigt.

Der US-Armee erklärte, zum Zeitpunkt der Explosion hätten sich ihre Soldaten nicht in der Nähe der Moschee aufgehalten. Nach einer Explosion an der Moschee habe die irakische Polizei helfen wollen. Die Polizisten seien aber aus der Moschee heraus beschossen worden. Polizeioffizier Walid Mohammed sagte, am Vormittag sei ein US- Stützpunkt bei Kufa mit Mörsergranaten angegriffen worden.

Ministerpräsident Ijad Allawi erklärte, die Milizen der Parteien würden demnächst aufgelöst. Alle anderen bewaffneten Gruppen gälten jetzt schon als illegal. In Anspielung auf die „Mahdi-Armee“ sagte er: „Gegen diejenigen, (...) die Gewalt und Rechtlosigkeit wählen, wird hart durchgegriffen.

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