Drohende Herabstufung
Frankreichs Außenminister bleibt optimistisch

Alain Juppe zeigt sich angesichts einer drohenden Herabstufung der Bonität des Landes gelassen. Eine AAA-Note sei nicht entscheidend, sagte Juppe. Mehreren Euro-Ländern droht derzeit ein Verlust der Spitzennote.
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ParisSollte Frankreich wegen der Euro-Schuldenkrise sein Spitzen-Rating verlieren, wäre dies nach Ansicht von Außenminister Alain Juppe keine Katastrophe. Die Entscheidungen der Ratingagenturen seien „manchmal subjektiv und politisch motiviert“, sagte Juppe in einem Interview der Wirtschaftszeitung „Les Echos“. Auf die Frage, ob er sich Sorgen über eine Herabstufung der französischen Kreditwürdigkeit mache, antwortete er: „Es wäre natürlich keine gute Nachricht, aber es wäre auch nicht katastrophal.“

Frankreich gehört neben Deutschland weltweit zu den wenigen Ländern, die von den großen US-Ratingagenturen noch mit der besten Bonitätsnote AAA bewertet werden. Die USA haben ihr Spitzen-Rating bei der langfristigen Kreditwürdigkeit im August von S&P entzogen bekommen. In der vergangenen Woche warnte die Ratingagentur aber auch Deutschland, Frankreich und praktisch alle weiteren Staaten in der Euro-Zone, dass ihnen eine Herabstufung bevorstehen könnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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