Druck auf Assad
USA verschärfen Sanktionen gegen Syrien

Die Vereinigten Staaten von Amerika verstärken den Druck auf Syriens Machthaber Assad. Die Vermögen dreier Funktionäre des Regimes werden eingefroren. Mit ihnen Geschäfte zu machen, ist von nun an verboten.
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WashingtonDie USA haben ihre Sanktionen gegen die Führung Syriens verschärft. Das Finanzministerium in Washington verbot am Dienstag US-Bürgern Geschäfte mit dem syrischen Außenminister, Walid al-Muallim, dem syrischen Botschafter im Libanon, Ali Abdul Karim Ali, sowie einer Präsidentenberaterin. Muallim leitet seit Februar 2006 das syrische Außenministerium. Zuvor diente er von 1990 bis 2000 als UN-Botschafter des Landes.

Vermögen der Genannten in den USA werde eingefroren, teilte das Ministerium weiter mit. Mit den Sanktionen solle „zusätzlicher Druck“ auf das Regime von Präsident Baschar al-Assad ausgeübt werden, hieß es vom Finanzministerium weiter. Die drei mit den Strafmaßnahmen belegten Repräsentanten zählten zu den „Hauptverfechtern der Aktivitäten des Regimes“.

US-Präsident Barack Obama hatte vor rund zwei Wochen den Rücktritt Assads gefordert und ihm vorgeworfen, sein eigenes Volk abzuschlachten. Zugleich verfügte er das sofortige Einfrieren aller Vermögen der syrischen Regierung in den Vereinigten Staaten. Amerikaner dürfen zudem keine Geschäfte mit dem Regime betreiben und keine Investitionen in Syrien betätigen. Obama verbot ferner die Einfuhr von syrischem Öl und Ölprodukten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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