"Druck auf Regierung in Khartum darf nicht nachlassen"
Fischer begrüßt Sudan-Resolution

Der Weltsicherheitsrat hat eine Resolution zur Beendigung der Gewalt in Darfur beschlossen. Die Bundesregierung lobte, dass der Druck auf das Land aufrecht erhalten werde.

HB BERLIN. Bundesaußenminister Joschka Fischer hat die am Samstagabend verabschiedete UN-Resolution zum Sudan begrüßt. «Dies ist ein klares Zeichen der Staatengemeinschaft», sagte Fischer in Berlin. Angesichts der nach wie vor schwierigen Lage in der Region Darfur dürfe der Druck auf die Regierung in Khartum nicht nachlassen, die eingegangen Verpflichtungen zu erfüllen.

Der Weltsicherheitsrat hatte die Resolution mit elf Stimmen bei vier Enthaltungen verabschiedet. In dem Text wird der Sudan ultimativ aufgefordert, die Angriffe der Dschandschawid-Milizen auf die schwarzafrikanische Bevölkerung in Darfur zu unterbinden.

Für den Fall, dass sie diese Forderung nicht innerhalb einer bestimmten Frist erfüllt, droht der Sicherheitsrat mit Sanktionen gegen die Ölindustrie des Landes. Zudem soll eine erheblich verstärkte Eingreiftruppe der Afrikanischen Union in die Gegend entsandt werden.

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