E-Mail-Affäre

Clinton sagt „sorry“

Während ihrer Zeit als Außenministerin der USA nutzte Hillary Clinton einen privaten E-Mail-Account auch dienstlich – bis heute steht sie dafür in die Kritik. Im Wahlkampf nannte Clinton dies nun einen „Fehler“.
Hillary Clinton hat die Nutzung ihres privaten E-Mail-Accounts für dienstliche Zwecke als „Fehler“ bezeichnet. Quelle: AFP
Streit um ein E-Mail-Konto

Hillary Clinton hat die Nutzung ihres privaten E-Mail-Accounts für dienstliche Zwecke als „Fehler“ bezeichnet.

(Foto: AFP)

WashingtonHillary Clinton hat sich für die dienstliche Nutzung ihres privaten E-Mail-Anschlusses in ihrer Zeit als US-Außenministerin entschuldigt. „Das war ein Fehler. Es tut mir leid. Ich übernehme die Verantwortung“, sagte Clinton am Montagabend (Ortszeit) in einem Interview des US-Senders ABC News.

Die Affäre um ihre E-Mail-Korrespondenz ist in den vergangenen Monaten für die Kandidatur der Demokratin um die amerikanische Präsidentschaft zu einer immer schwereren Belastung geworden.

Ihr Weg nach (fast) ganz oben
US-Demokratin Hillary Rodham Clinton
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Sie könnte die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika werden: Hillary Clinton gilt längst als Favoritin für die US-Präsidentschaftswahl 2016 – dabei hat sie bisher noch nicht einmal ihre Kandidatur bekannt gegeben.

Als eindeutiges Indiz für eine Kandidatur gilt ihr Bestseller „Hard Choices“
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Wie ein „Vorspiel für eine Kandidatur“ lese sich die Biografie von 2014, so das Urteil der New York Times. Die dazugehörige PR-Kampagne gleiche „einer beschleunigenden militärischen Operation“.

Bewunderung für Merkel
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In „Hard Choices“ schreibt die ehemalige US-Außenministerin auch über ihre Erfahrungen mit Staatschefs aus der ganzen Welt. Für die Bundeskanzlerin empfindet sie tiefe Bewunderung – und wird gern mit ihr verglichen.

Hillary Clinton genießt große Beliebtheit nicht nur bei US-Bürgern
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Bei Twitter hat sie 2,93 Millionen Follower, das Facebook-Profil „Ready for Hillary“ verzeichnet knapp 2,2 Millionen Fans. Nicht wenige davon stammen aus dem Ausland.

Präsidentschaftsvorwahlen 2008
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Die ehemalige First Lady hatte sich bereits 2008 als Kandidatin der Demokraten aufstellen lassen und sich einen langen Vorwahlkampf mit ihrem Parteikollegen Barack Obama geliefert.

Unterstützung für Obama
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Schließlich jedoch unterlag Clinton in der eigenen Partei und unterstützte Barack Obama später im Präsidentschaftswahlkampf.

Popularitätsschub als Außenministerin
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Forbes rankte sie 2011 als Nummer 16 der einflussreichsten Menschen der Welt; bis heute ist sie für Forbes die Nummer 6 der mächtigsten Frauen. Besonders als Außenministerin unter Obama von 2009 bis 2013 konnte Clinton ihre Popularität steigern.

Als Außenministerin (2009-2013) hatte Clinton ihre dienstliche Schriftwechsel über einen privaten Server abgewickelt. Dafür wurde und wird sie anhaltend kritisiert, auch von den Republikanern. Im Dezember 2014 übergab Clinton rund 30.000 E-Mails an das State Department und die Bundespolizei FBI. Insgesamt umfasst das E-Mail-Archiv etwa 55.000 Seiten.

  • dpa
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