E-Mail-Affäre
Clinton sagt „sorry“

Während ihrer Zeit als Außenministerin der USA nutzte Hillary Clinton einen privaten E-Mail-Account auch dienstlich – bis heute steht sie dafür in die Kritik. Im Wahlkampf nannte Clinton dies nun einen „Fehler“.

WashingtonHillary Clinton hat sich für die dienstliche Nutzung ihres privaten E-Mail-Anschlusses in ihrer Zeit als US-Außenministerin entschuldigt. „Das war ein Fehler. Es tut mir leid. Ich übernehme die Verantwortung“, sagte Clinton am Montagabend (Ortszeit) in einem Interview des US-Senders ABC News.

Die Affäre um ihre E-Mail-Korrespondenz ist in den vergangenen Monaten für die Kandidatur der Demokratin um die amerikanische Präsidentschaft zu einer immer schwereren Belastung geworden.

Als Außenministerin (2009-2013) hatte Clinton ihre dienstliche Schriftwechsel über einen privaten Server abgewickelt. Dafür wurde und wird sie anhaltend kritisiert, auch von den Republikanern. Im Dezember 2014 übergab Clinton rund 30.000 E-Mails an das State Department und die Bundespolizei FBI. Insgesamt umfasst das E-Mail-Archiv etwa 55.000 Seiten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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