Ebola-Seuche
Sierra Leone verhängt viertägige Ausgangssperre

Sierra Leone trifft im Kampf gegen die Ebola-Seuche eine drastische Maßnahme: Vier Tage lang müssen die Bürger des westafrikanischen Landes zu Hause bleiben. Soldaten und Polizei sorgen für die Einhaltung der Ausgangssperre.
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Sierra Leone will die Verbreitung der tödlichen Ebola-Seuche mit einer viertägigen landesweiten Ausgangssperre eindämmen. Die Bürger des westafrikanischen Landes dürften ihre Häuser vom 18. bis zum 21. September nicht verlassen, erklärte Präsidentenberater Ibrahim Ben Kargbo am Freitag.

Der radikale Schritt solle es Ärzten ermöglichen, Infizierte in einem frühen Stadium der Krankheit zu identifizieren. „Diese aggressive Herangehensweise ist nötig, um die Ausbreitung von Ebola endgültig in den Griff zu bekommen.“

Um die Ausgangssperre durchzusetzen, sollen 21.000 Menschen angestellt werden. Schon jetzt sind tausende von Polizisten und Soldaten im Einsatz, um die Quarantäne von besonders hart getroffenen Siedlungen zu überwachen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO sind seit dem Ebola-Ausbruch bereits 2100 Menschen an dem Virus gestorben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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