Echtheit des Bekennerschreibens noch nicht bestätigt
El Kaida bekennt sich zu Selbstmordanschlag in Hilla

Die Extremisten-Organisation El Kaida hat sich zu dem verheerenden Selbstmordanschlag in der irakischen Stadt Hilla bekannt.

HB DUBAI. „Ein Löwe unserer Märtyrer-Brigaden hat sich in eine Ansammlung von Abtrünnigen vor einem Registrierungs-Zentrum von Polizei und Nationalgarde gestürzt, hat sein (mit Sprengstoff) beladenes Auto in die Luft gesprengt und 125 Abtrünnige getötet“, hieß es in einer am Dienstag im Internet veröffentlichten Erklärung der El-Kaida-Organisation für den Heiligen Krieg im Irak. Die Echtheit des Bekennerschreibens konnte zunächst nicht bestätigt werden. Die Internet-Seite wurde aber in der Vergangenheit oft von Rebellen im Irak genutzt.

Beim schwersten Bombenanschlag im Irak seit dem Sturz Saddam Husseins waren am Vortag in der Stadt Hilla südlich von Bagdad 125 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter zündete den Sprengsatz in seinem Auto im Stadtzentrum direkt neben einer Menschenschlange. Bei den Opfern handelt es sich überwiegend um Bewerber für den Polizeidienst.

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