Economist-Titelblätter
Original oder Fälschung?
  • 17

Kommentare zu " Economist-Titelblätter: Original oder Fälschung?"

Alle Kommentare
  • Wo ist der Deutsche Sack?

    Das Handelsblatt sieht nicht so ein grosser Sack?

    Nur vor 5 Jahre hatte Spanien 37% vs. Deutchland 63% / BIP Schulden. Jetzt kommen beide nah einander auf ca. 80%.

    Ahh... das zählt nicht. Auch das Defizit zählt, nur wenn Berlin will, z.B. nicht in 2002 als Frankreich und Deutschland das Stabilitätspakt verletz haben während die Gehälter im offentlichen Dienst in Spanien genau um ihn zu respektieren schon in 1996 eingefroren wurden.

    Warum sprechen wir nicht über das Handelsdefizit? Das ist, was die EU unmöglicht macht. Aber das wollen wir nicht: keine Deutsche Autos zu günstigen Interessen mit billigem Deutchen Geld an den Südländer anbieten, das wollen wir nicht.

    Nur eins: wer denkt, alle andere irren sich, nur ich nicht, muss zweimal sich über seine Psyche Gedanken machen. Schon in Deutschland passiert, die Gedanken hießen Aufarbeitung.

  • Absicht dass da noch eine Anspielung auf den Film X-Men ist?

  • Darf vorschlagen noch den Schuldensack des UK hinzuzufügen, der Stand der Staatsschuld stieg seit 2007 von 45% auf über 90% und die Wachstumsaussichten sind wie das britische Wetter - trübe.

  • Beim angesprochenen "Too big to swim" geht es weniger um eine korrekte Wortwahl denn um die Anlehnung an den Ausspruch "Too big to fail". Auch wenn ich die Handelsblatt Version doch sehr amusant finde muss ich gestehen, gefällt mir das "Original" des Economist besser. Dies liegt daran, dass dieser mehr Freiraum zu eigenen Gedanken liefert; schließlich kann man dieses auch durchaus anti-amerikanisch/pro-deutsch verstehen. Es wird zu sehr darauf geachtet, was unsere Kanzlerin macht, anstatt eigene Entscheidungen zu treffen und hinter diesen zu stehen. Insofern haben beide Karikaturen recht und sind ihrerseits "Original" kritisieren sie die Weltpolitik doch auf unterschiedlichen Ebenen! 1. zeigt auf, dass wir "alle in einem Boot sitzen" und "wir alle ertrinken" wenn einer ertrinkt. Ziel sollte daher ein Kurswechsel sein, hinter dem zwar alle stehen ohne auf einzelne "starke" Persönlichkeiten wie Frau Merkel zu warten. 2. zieht Deutschland mehr in den Fokus und bezieht sich auf unsere Politik ohne einen Hinweis auf einen potenziellen Lösungsweg zu geben. Vielmehr wird hier mitangesehen, dass die Weltwirtschaft "absäuft" während deutsche Fahne munter im Wind weht.

    Unabhängig davon, welche Version die bessere ist, halte ich die Abänderung für sehr wertvoll, welche eine interessante Diskussion ermöglicht!

  • Genau. Nur wer entert?

    Die Chinesen?

    Oder doch lieber der amerikanische Familienclan rund um die JP-Morgan-Rothschilds, die ihr Tafelsilber dank der hauseigenen Dollar-Druckerei (FED) auch künftig mit einem absehbar billigen EuroStoxx-Einkaufs-Trip aufhübschen dürfen und nebenbei eine lästige Konkurrenz-Ambition (Euro) vom Firnamente jagen wollen?

  • des weiteren können die USA auch ohne Merkel den Motor starten, und sich z.B. mittels "Frischgedrucktem" genau die Investitionen in Bildung und Infrastruktur leisten, die sich die Deutschen unter Merkel nicht leisten wollen...

    ... die Deutschen tauschen bestimmt sofort, und ohne mit der Wimper zu zucken unsere Industriegüter gegen frische Dollar.

    Wenn "unsere amerikanischen Freunde" den Schlüssel weit genug umdrehen, dann stellt die deutsche Industrie auch peu a peu ein neues Produktionswerk nach dem anderen dort auf -
    und mit entsprechender Bezahlung bei geringsten Abgaben und Steuern wandert der ausgepresste deutsche Michel gerne gen Westen aus.

    Über das Geld werden die Ressourcen verteilt ...
    ... mittels Euro durften die Deutschen nun Europa aufbauen,
    aber jetzt sind dann die USA wieder dran.

  • ja, einfach klasse - hb kommt aus den puschen!

  • Die Darstellung des Handelsblatt ist nicht durchdacht!

    1)
    Die Säcke tragen die Aufschrift Debt. Das Verhältnis der einzelnen Säcke zueinander passt jedoch nicht: Der griechische Sack ist unverhältnismäßig groß.
    2)
    Außerdem schließt der Begriff "World Economy" auch Deutschland mit ein. Sonst müsste es "World Economy ex Germany" heißen.

  • Mehr Schulden zu machen ist laut Economist also so sinnvoll, wie bei einem sinkendem Schiff den Motor zu starten. Kann sich Merkel bessere Unterstützung vorstellen?

  • Ganz witzig. Ich fürchte nur, die Kollegen vom Economist werden sich vor allem über das schauderhafte Denglish amüsieren: "to swim" heißt aktiv schwimmen, wie bei Menschen oder Tieren. Korrekt wäre zum Beispiel "too big to keep afloat".

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  • Wo ist der Deutsche Sack?

    Das Handelsblatt sieht nicht so ein grosser Sack?

    Nur vor 5 Jahre hatte Spanien 37% vs. Deutchland 63% / BIP Schulden. Jetzt kommen beide nah einander auf ca. 80%.

    Ahh... das zählt nicht. Auch das Defizit zählt, nur wenn Berlin will, z.B. nicht in 2002 als Frankreich und Deutschland das Stabilitätspakt verletz haben während die Gehälter im offentlichen Dienst in Spanien genau um ihn zu respektieren schon in 1996 eingefroren wurden.

    Warum sprechen wir nicht über das Handelsdefizit? Das ist, was die EU unmöglicht macht. Aber das wollen wir nicht: keine Deutsche Autos zu günstigen Interessen mit billigem Deutchen Geld an den Südländer anbieten, das wollen wir nicht.

    Nur eins: wer denkt, alle andere irren sich, nur ich nicht, muss zweimal sich über seine Psyche Gedanken machen. Schon in Deutschland passiert, die Gedanken hießen Aufarbeitung.

  • Absicht dass da noch eine Anspielung auf den Film X-Men ist?

  • Darf vorschlagen noch den Schuldensack des UK hinzuzufügen, der Stand der Staatsschuld stieg seit 2007 von 45% auf über 90% und die Wachstumsaussichten sind wie das britische Wetter - trübe.

  • Beim angesprochenen "Too big to swim" geht es weniger um eine korrekte Wortwahl denn um die Anlehnung an den Ausspruch "Too big to fail". Auch wenn ich die Handelsblatt Version doch sehr amusant finde muss ich gestehen, gefällt mir das "Original" des Economist besser. Dies liegt daran, dass dieser mehr Freiraum zu eigenen Gedanken liefert; schließlich kann man dieses auch durchaus anti-amerikanisch/pro-deutsch verstehen. Es wird zu sehr darauf geachtet, was unsere Kanzlerin macht, anstatt eigene Entscheidungen zu treffen und hinter diesen zu stehen. Insofern haben beide Karikaturen recht und sind ihrerseits "Original" kritisieren sie die Weltpolitik doch auf unterschiedlichen Ebenen! 1. zeigt auf, dass wir "alle in einem Boot sitzen" und "wir alle ertrinken" wenn einer ertrinkt. Ziel sollte daher ein Kurswechsel sein, hinter dem zwar alle stehen ohne auf einzelne "starke" Persönlichkeiten wie Frau Merkel zu warten. 2. zieht Deutschland mehr in den Fokus und bezieht sich auf unsere Politik ohne einen Hinweis auf einen potenziellen Lösungsweg zu geben. Vielmehr wird hier mitangesehen, dass die Weltwirtschaft "absäuft" während deutsche Fahne munter im Wind weht.

    Unabhängig davon, welche Version die bessere ist, halte ich die Abänderung für sehr wertvoll, welche eine interessante Diskussion ermöglicht!

  • Genau. Nur wer entert?

    Die Chinesen?

    Oder doch lieber der amerikanische Familienclan rund um die JP-Morgan-Rothschilds, die ihr Tafelsilber dank der hauseigenen Dollar-Druckerei (FED) auch künftig mit einem absehbar billigen EuroStoxx-Einkaufs-Trip aufhübschen dürfen und nebenbei eine lästige Konkurrenz-Ambition (Euro) vom Firnamente jagen wollen?

  • des weiteren können die USA auch ohne Merkel den Motor starten, und sich z.B. mittels "Frischgedrucktem" genau die Investitionen in Bildung und Infrastruktur leisten, die sich die Deutschen unter Merkel nicht leisten wollen...

    ... die Deutschen tauschen bestimmt sofort, und ohne mit der Wimper zu zucken unsere Industriegüter gegen frische Dollar.

    Wenn "unsere amerikanischen Freunde" den Schlüssel weit genug umdrehen, dann stellt die deutsche Industrie auch peu a peu ein neues Produktionswerk nach dem anderen dort auf -
    und mit entsprechender Bezahlung bei geringsten Abgaben und Steuern wandert der ausgepresste deutsche Michel gerne gen Westen aus.

    Über das Geld werden die Ressourcen verteilt ...
    ... mittels Euro durften die Deutschen nun Europa aufbauen,
    aber jetzt sind dann die USA wieder dran.

  • ja, einfach klasse - hb kommt aus den puschen!

  • Die Darstellung des Handelsblatt ist nicht durchdacht!

    1)
    Die Säcke tragen die Aufschrift Debt. Das Verhältnis der einzelnen Säcke zueinander passt jedoch nicht: Der griechische Sack ist unverhältnismäßig groß.
    2)
    Außerdem schließt der Begriff "World Economy" auch Deutschland mit ein. Sonst müsste es "World Economy ex Germany" heißen.

  • Mehr Schulden zu machen ist laut Economist also so sinnvoll, wie bei einem sinkendem Schiff den Motor zu starten. Kann sich Merkel bessere Unterstützung vorstellen?

  • Ganz witzig. Ich fürchte nur, die Kollegen vom Economist werden sich vor allem über das schauderhafte Denglish amüsieren: "to swim" heißt aktiv schwimmen, wie bei Menschen oder Tieren. Korrekt wäre zum Beispiel "too big to keep afloat".