"Ein großer Freund Chinas"
Schröder drängt in China auf weitere Öffnung

Bundeskanzler Gerhard Schröder traf zu Beginn seiner China-Reise den chinesischen Regierungschef Hu Jintao - und eröffnete das Büro des Tui-Joint-Ventures.

HB PEKING. Beide würdigten die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen ihren Ländern. Die guten Beziehungen seien „wichtig für Deutschland und China, aber auch für die Beziehungen Chinas zu Europa“, sagte Schröder am Montag. Hu sagte, Schröders Besuch sei ein weiterer Beitrag zur intensiven Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Er nannte seinen Gast einen großen Freund des chinesischen Volkes. Im Anschluss an sein Gespräch mit Hu sollte Schröder mit Ministerpräsident Wen Jiabao zusammentreffen.

Schröder meinte, die Beziehungen seien in einem „ausgezeichneten Zustand“. Nach dem Generationswechsel an der Spitze von Partei und Staat in der Volksrepublik ist es das erste Mal, dass der Kanzler die beiden chinesischen Spitzenpolitiker in ihrer neuen Position trifft.

Schröder will bei seinem fünften China-Besuch für den Abbau von Handelshemmnissen werben, aber auch die Menschenrechte und die Irak-Krise sowie Chinas Vermittlung zwischen Nord- und Südkorea ansprechen.

Schröder begrüßte es, dass sich nicht nur große Unternehmen in China engagierten, sondern zunehmend auch der Mittelstand. Schröder wird von 38 Wirtschaftsvertretern begleitet. Darunter sind Siemens-Chef Heinrich von Pierer, Infineon-Chef Ulrich Schumacher, Commerzbank-Vorstandschef Klaus-Peter Müller, der Vorstandsvorsitzende des Windenergiespezialisten Repower, Fritz Vahrenholt, und der Tui-Chef Michael Frenzel.

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