Ein Ire stirbt nach Überfall
Journalisten in Riad attackiert

Unbekannte haben am Sonntag in der saudiarabischen Hauptstadt Riad auf zwei Journalisten des britischen Rundfunksenders BBC geschossen und dabei einen der beiden getötet. Der andere Mann wurde schwer verletzt.

HB RIAD. Bei dem Toten handele es sich um den 36-jährigen Kameramann Simon Cumbers aus Irland, teilte die BBC mit. Zudem sei der 42-jährige britische Korrespondent Frank Gardner schwer verletzt worden. Die beiden Journalisten seien nach dem Anschlag in der Stadt Chobar vor einer Woche nach Saudi-Arabien gereist, um von dort zu berichten. Vor einer Woche waren bei einem Anschlag der Extremisten-Organisation El Kaida in dem Ölzentrum Chobar 22 Menschen getötet worden, darunter 19 Ausländer. Der Vorfall hatte den Ölpreis aus Angst vor Versorgungsengpässen auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren steigen lassen.

Die Täter hätten auf die beiden Journalisten geschossen, als diese in einem Stadtteil Riads filmten, der als Hochburg gewaltbereiter Moslem-Extremisten bekannt sei, hieß es in Diplomaten- und Sicherheitskreisen. Die britische Botschaft in Riad teilte mit: „Wir können bestätigen, dass ein Brite verletzt und ein Nicht-Brite bei einer Schießerei im Süden Riads getötet wurde.“

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