"Eine Selbstverständlichkeit"
Deutsche Wirtschaft hilft Opfern der Flutkatastrophe

Die deutsche Wirtschaft leistet angesichts der verheerenden Auswirkungen der Flutkatastrophe in Südasien den Opfern finanzielle Unterstützung. Als „selbstverständlich, dass wir den Partnerländern in der Not helfen“, bezeichnete es Siemens-Vorstandschef Heinrich von Pierer am Mittwoch in Berlin.

HB BERLIN. als . Er forderte alle deutschen Unternehmen, die in den betroffenen Ländern aktiv sind, zu Spenden auf. Pierer ist auch Vorsitzender des Asien-Pazifik- Ausschuss der deutschen Wirtschaft. Unterdessen meldeten erste Unternehmen am Mittwoch ihren Spendenbeitrag, der zusammen mehr als drei Millionen Euro ausmacht.

Die deutsche Wirtschaft hat nach eigenen Angaben in den betroffenen Ländern rund sechs Milliarden Euro investiert und beschäftigt dort knapp 200 000 Mitarbeiter.

Der Autokonzern DaimlerChrysler hat eine Million Euro in Form einer ersten Spende an deutsche Hilfsorganisationen sowie direkten Sachleistungen in der Region zur Verfügung gestellt. DaimlerChrysler habe gleichzeitig praktische Hilfsmaßnahmen für all die Länder angeboten, die von der Katastrophe getroffen wurden, teilte der Konzern mit. DaimlerChrysler ist in allen vom Erdbeben betroffenen Ländern tätig.

Die Deutsche Telekom werde eine Million Euro an die Aktion Deutschland Hilft (ADH) überweisen, teilte ein Sprecher mit. Die Bekleidungs-Kette C&A überweist nach eigenen Angaben 250 000 Euro an die Kinderhilfsorganisation terre des hommes. Die Deutsche Vermögensberatung hat dem Kinderhilfswerk UNICEF 1 Million Euro zur Verfügung gestellt.

Der Chef der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, forderte die rund 230 000 Bahn-Beschäftigten des Konzerns zu Spenden auf. Das Unternehmen werde den eingegangenen Betrag dann verdoppeln, mindestens aber 50 000 Euro als Soforthilfe bereitstellen. Die Bahn ist über ihre Logistik- Tochter Schenker mit Niederlassungen in Indien, Malaysia, Thailand und Indonesien vertreten.

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