Einheimische und US-Soldaten wurden getötet
Wieder zahlreiche blutige Anschläge im Irak

Im Irak sind erneut Polizisten sowie einheimische und amerikanische Soldaten durch Anschläge ums Leben gekommen.

HB BAGDAD. Bei der Explosion einer Autobombe in einer kleinen Stadt nordöstlich von Bagdad sind nach Angaben von Polizeisprechern mindestens 25 Menschen getötet worden. 40 Menschen seien zudem verletzt worden. Die Bombe detonierte gegen Sonnenuntergang in der belebten schiitischen Stadt Howaider nördlich der Provinzhauptstadt Bakuba. Sie liegt 60 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bagdad.

In Latifija südlich von Bagdad entdeckte die Polizei die Leichen von sieben ermordeten Irakern, darunter drei Polizisten. Allen Opfern waren die Augen verbunden und die Hände auf dem Rücken gefesselt. In Kirkuk starben zwei Polizisten in ihrem Fahrzeug durch eine am Straßenrand gezündete Sprengladung.

Ein US-Soldat kam im Norden des Landes durch die Explosion einer Landmine ums Leben, vier weitere Soldaten wurden verletzt. Wie das US-Militärkommando weiter mitteilte, waren bereits am Donnerstag in Saklawija im Westirak zwei amerikanische Soldaten von Aufständischen getötet worden. Die US-Armee gab zudem bekannt, amerikanische Soldaten hätten nach einem Angriff von Aufständischen auf eine Patrouille in Al-Duluija am Donnerstag mehrere „Terroristen“ getötet.

In Bakuba wurde nach Polizeiangaben ein Anhänger des radikalen schiitischen Predigers Muktada al-Sadr von Unbekannten erschossen. Dort griffen Aufständische auch einen Kontrollpunkt der irakischen Armee an und verwundeten sieben Soldaten. Die Angreifer hätten fliehen können, hieß es.

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