Einige tausend Stimmzettel sind falsch gesteckt worden
Panne in Baden-Württemberg bei Europa-Wahl

Durch eine Panne bei der Europawahl in Baden-Württemberg verzögert sich die Bekanntgabe des bundesweiten amtlichen Endergebnisses.

HB STUTTGART. Landeswahlleiterin Christiane Friedrich bestätigte am Mittwoch einen Bericht der „Badischen Zeitung“, wonach die Stimmzettel der Europawahl vor eineinhalb Wochen noch einmal gezählt werden müssen. Eine Veränderung der Mandatsverteilung sei aber nicht zu erwarten.

Zunächst hatten jene Stimmzettel der EU-Wahl, die fälschlicherweise in einen Umschlag der zeitgleichen Kommunalwahl gesteckt wurden, nicht als gültige Stimmen gewertet werden sollen. Bundeswahlleiter Johann Hahlen hatte aber massiv darauf gedrungen, auch diese Stimmzettel als gültig zu berücksichtigen. Für die EU-Wahl-Zettel hatte es keinen gesonderten Umschlag gegeben: Sie sollten nur gefaltet in die Urnen geworfen werden.

Nach Angaben der Landeswahlleiterin waren einige tausend Stimmzettel falsch gesteckt worden. Die Sitzung des Bundeswahlausschusses, bei dem das endgültige Ergebnis festgestellt werden soll, wurde wegen der Nachzählung in Baden-Württemberg vom 30. Juni auf den sechsten Juli verschoben. Im Südwesten will der Landeswahlausschuss nach Friedrichs Worten am zweiten Juli zusammentreten, um das amtliche Landesergebnis festzustellen.

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