Einigung im EU-Ministerrat
EU ordnet Gas- und Strommärkte neu

Um den Wettbewerb auf den Gas- und Strommärkten zu fördern, hat der EU-Ministerrat eine Neuordnung der Märkte in Europa beschlossen. Die 27 EU-Staaten einigten sich jetzt auf letzte Einzelheiten. Besonders zufrieden mit dem Ergebnis sind die Deutschen.

HB LUXEMBURG. Die Energieminister verständigten sich nach mehrstündigen Verhandlungen am Freitag in Luxemburg auf das Paket zum Energie-Binnenmarkt, wie der französische Ratspräsident Jean-Louis Borloo erklärte. Der Beschluss soll mehr Wettbewerb unter den Energieversorgern schaffen, muss aber noch mit dem Europa-Parlament abgestimmt werden.

Der Rat habe eine "sehr gute Lösung" gefunden, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze. Zwei von drei zentralen deutschen Forderungen seien erreicht worden. Deshalb habe man dem Kompromiss zustimmen können. Es sei eine Regelung gefunden worden, die Firmenübernahmen in EU-Ländern mit strikter Trennung von Energieproduktion und Netzbetrieb ohne Diskriminierung ermögliche. Die Regulierung der Verteilernetze werde wie von Deutschland gewünscht nicht von der EU-Kommission dominiert.

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