Einsatz
Frankreich und Spanien ziehen Soldaten aus Afghanistan ab

Nach den USA wollen auch Frankreich und Spanien ihre Soldaten aus Afghanistan nach Hause holen. Der Grund: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy verweist auf die verbesserte Sicherheitslage im Land.
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BrüsselGemeinsam mit den USA wollen auch Frankreich und Spanien mit dem Abzug ihrer Soldaten aus Afghanistan beginnen. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero erklärte am Freitag in Brüssel, der Abzug der spanischen Truppen solle im kommenden Jahr beginnen und 2014 abgeschlossen sein.

Der Plan der Regierung sieht vor, dass zehn Prozent der 1.500 in Afghanistan stationierten spanischen Soldaten in der ersten Jahreshälfte 2012 nach Hause geholt werden. 40 Prozent sollen 2013 folgen und die übrigen 2014. Zapatero sagte, der Abzug werde auch von der Entwicklung vor Ort abhängig gemacht.

Frankreich will bis zum Ende des Jahres mehrere hundert Soldaten aus Afghanistan abziehen. Präsident Nicolas Sarkozy sagte ebenfalls in Brüssel, der Abzug sei angesichts der verbesserten Sicherheitslage in Afghanistan gerechtfertigt. Frankreich hat derzeit 4.000 Soldaten in Afghanistan stationiert und verfügt damit über das viertgrößte Kontingent im Land. US-Präsident Barack Obama kündigte am Mittwoch an, er werde im Dezember mit dem Abzug der amerikanischen Soldaten aus Afghanistan beginnen.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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