Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit und weniger Diskriminierung
Porträt: Die demokratische Partei

Die demokratische Partei ist die älteste des Landes. Sie ist wie die Republikaner war auch patriotisch orientiert, doch engagiert sie sich für mehr soziale Gerechtigkeit, einen toleranteren Umgang mit Minderheiten und eine multilateralere Außenpolitik.

HB WASHINGTON. Die demokratische Partei in den USA ist vor allem von sozialdemokratischen und liberalen Ideen geprägt. Sie gibt sich aber auch betont patriotisch. Von der zweiten großen US-Partei, den Republikanern, unterscheidet sie sich vor allem im Blick auf die Rolle des Staates. Dieser soll aus demokratischer Sicht stärker für eine soziale Grundversorgung einstehen, toleranter mit Minderheiten umgehen und sich außenpolitisch stärker multilateral ausrichten.

Die Partei wurde vor über 200 Jahre gegründet und ist damit die älteste politische Organisation der USA. Ihre Ursprünge gehen auf Thomas Jeffersons „Democratic Republican Party“ von 1792 zurück. 1854 kam es im Streit um die Sklaverei zur Spaltung, der 1860 die Wahl des Republikaners Abraham Lincoln folgte. Der Esel als Parteisymbol geht auf das Jahr 1828 zurück, als der spätere Präsident Andrew Jackson von seinen Gegnern als „Esel“ beschimpft wurde. 1837 erschien die erste Karikatur, die das Tier als Parteisymbol führte. Die Farbe der Demokraten ist Blau.

Der Partei gehörte Franklin D. Roosevelt an, der von 1933 bis zu seinem Tod 1945 als Präsident regierte. Mit seinem Namen ist die moderne Sozialgesetzgebung des Landes verknüpft. Weitere Präsidenten der Partei seit 1960: John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson, Jimmy Carter und Bill Clinton.

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