Einsatz in der Ukraine
Gysi äußert Spionageverdacht gegen OSZE-Beobachter

Er ist immer für Contra gut: Linksfraktionschef Gregor Gysi scheut sich nicht, den Mund aufzumachen. Nun spricht er den Verdacht aus, dass die mittlerweile freigelassenen OSZE-Militärbeobachter spioniert haben könnten.
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BerlinLinksfraktionschef Gregor Gysi verdächtigt die internationalen Militärbeobachter in der Ukraine der Spionage. Wenn die Soldaten auch Informationen darüber gesammelt haben sollten, ob sich russische Soldaten in der Ostukraine befinden oder nicht, dann haben sie seiner Meinung nach Aufklärung betrieben. „So etwas nennt man auch Spionage“, sagte Gysi am Dienstag in Berlin.

Auch die prorussischen Separatisten, die zwölf Militärbeobachter eine Woche lang im ostukrainischen Slawjansk gefangen hielten, hatten die Entführung mit Spionage begründet. Die Geiseln, darunter vier Deutsche, waren am Samstag freigelassen worden. Bei der weiter laufenden Militärmission hat jetzt Kanada das Kommando, Deutschland ist nicht mehr beteiligt.

Gysi kritisierte auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und warf ihm „neues Kriegsdenken“ vor. Rasmussen hatte die Nato-Mitglieder angesichts der Ukraine-Krise zu mehr Rüstungsinvestitionen aufgerufen und Russland als Gegner bezeichnet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Einsatz in der Ukraine: Gysi äußert Spionageverdacht gegen OSZE-Beobachter"

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  • Kommt doch nicht mit dem Grundgesetz, die verkasperten eiskalt paar Soldaten in "Endverwendung Abschiebebahnhof", Basta.

    Dennoch: Der werte Abgeordnete Gysi bleibt für mich ein wichtiger "Politischer Kafka/Tucholsky" im moralisch verlotterten Bezahl--Reichstag... Könnt ihr sehen wie ihr wollt.

    Bravo Linke, macht weiter so, bald erhaltet ihr Verstärkung durch die AfD.

    Egal welche Parteifarbe, es geht um Anstand, Moral und Gesetz, nur so können wir Deutschland über die Abrissklippen hieven. Bevor die "Birne" kommt, ach nee, die war ja schon mal da.

  • Richtig erkannt alles, aber man müsste jetzt auch die Frage stellen ob das von Grundgesetz gedeckt war und wer genau den Befehl dazu gegeben hat.
    Oder gibt die US Administration, jetzt auch das Grundgesetz vor ?

  • BudEkins, ich kann mich ihren Ausführungen nur noch anschließen, besser hätte ich es nicht formulieren können.

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