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Einsatz in Mali: Französische Truppen rücken auf Timbuktu vor

Die französischen Truppen in Mali werden nach Einschätzung von Regierungschef Jean-Marc Ayrault bald die Umgebung der kulturell bedeutenden Stadt Timbuktu erreichen. Soldaten seien derzeit „in der Gegend von Gao.“

Soldaten aus Mali auf Patrouille. Quelle: AFP
Soldaten aus Mali auf Patrouille. Quelle: AFP

Sevare/MaliIn ihrem Kampf gegen islamistische Aufständische in Mali sind französische und einheimische Truppen am Sonntag in Richtung der Wüstenstadt Timbuktu vorgerückt. Soldaten beider Länder patrouillierten in der strategisch wichtigen Stadt Gao, wie ein Sprecher des malischen Verteidigungsministeriums berichtete. Der Flugplatz und eine wichtige Brücke würden gehalten.

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Die französischen Streitkräfte hatten am Samstag die Einnahme Gaos gemeldet, anderen Informanten zufolge wurde aber am Abend noch gekämpft. Die Einnahme des Flugplatzes von Gao war der bislang größte Erfolg bei den Bemühungen, den Norden Malis zurückzuerobern. Die Radikalislamisten haben seit April auch die Provinzhauptstadt Kidal und das kulturhistorisch bedeutsame Timbuktu in ihrer Hand.

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Die Krise in Mali ist auch ein Hauptthema bei einer Konferenz der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Der Sicherheitsrat der AU teilte am Samstag mit, die afrikanische Eingreiftruppe für Mali solle bald einsatzfähig sein. Der Rat versicherte dem malischen Präsidenten Dioncounda Traoré seine Unterstützung, forderte ihn aber auch auf, rasch einen Plan für freie und faire Wahlen aufzustellen.

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