El Kaida greift Hotel an
Anschlag auf irakischen Planungsminister

Die Gewalt im Irak steigert sich weiter. Ein Minister der Übergangsregierung entging nur knapp einem Mordanschlag. Bei mehreren Selbstmordattentaten starben Menschen. Erneut wurden Polizisten getötet.

HB DÜSSELDORF. Irakische Rebellen haben am Mittwoch in Bagdad einen Mordanschlag auf ein Mitglied der Übergangsregierung des Landes verübt. Planungsminister Mehdi al-Hafidh habe das Attentat überlebt, teilte die Polizei mit. Ein Leibwächter des Ministers sei getötet worden.

Extremisten feuerten im Stadtteil Mansur auf den Wagen von al-Hafidh, teilte die Polizei mit. Einer seiner Leibwächter starb im Kugelhagel.

Im Irak wurden innerhalb von 24 Stunden die Leichen von 33 Menschen entdeckt, die von Extremisten umgebracht wurden. Bei einem Autobombenanschlag mit einem Müllwagen riss am Mittwoch in Bagdad zudem ein Selbstmordattentäter drei Menschen mit in den Tod.

30 Menschen seien durch die Explosion auf dem Parkplatz des Landwirtschaftsministeriums verletzt worden, berichtete der Sender Al-Irakija unter Berufung auf die Polizei.

Der Anschlag galt möglicherweise einem von westlichen Vertragsarbeitern der US-Armee genutzten Hotel, das direkt neben dem Parkplatz liegt. In der Wüste nahe der westirakischen Stadt Al-Kaim entdeckten Passanten am Mittwoch 19 Männerleichen.

Nach Angaben von Klinikärzten in der nahe der syrischen Grenze gelegenen Stadt konnte bisher nur einer der vor rund einer Woche getöteten Männer identifiziert werden, ein Polizist aus Al-Kaim.

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