Der Streit um ein kontroverses Goldabbauprojekt in Griechenland hält an. Der Minenkonzern Eldorado Gold droht damit, seine Milliarden-Investition auf Eis zu legen. Die Regierung vertraut dagegen auf eine Schlichtung.

Kommentare

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  • Der Grieche wäre bekloppt, wenn er jetzt seine Bodenschätze ausbeutet oder ausbeuten läßt.

    Deutsches Steuergeld abzurufen ist doch wesentlich einfacher. Und der ezb Anleihen zu verkaufen, zu Lasten der bürgenden Länder, ist noch einfacher.

  • Wie bereits kommentiert wäre Eldorado gut damit beraten den Kontakt zu den Parteigenossen des Herrn Tsipras zu pflegen. Vermutlich gibt es hier jedoch Herausforderungen hinsichtlich der Compliance Regeln des Konzerns.

    Für Griechenland macht es wenig Sinn sich solch mühseligen Erwerbsquellen wie Bergbau und Industrie hinzugeben. Mögliche Erträge würden die Transferzahlungen aus den EU (Deutscher Steuerzahler) Rettungspaketen schmälern, bzw. müssten der Schuldentilgung dienen.

    Soweit bekannt wird Griechenland über regelmässige "Rettungspakete" aus der EU und der Fr. Merkel alimentiert. Dafür erstellt Griechenland dann Spar- und Reformlisten wobei die gleichen Massnahmen immer wieder auftauchen. Die Alimentation erfolgt in Form von Kredibürgschaften. Ab und An (2x seit 2010) werden Umschuldungen vorgenommen und so die Schuldenlast gesenkt. Die nächste Umschuldung scheint nach der BT Wahl bevorzustehen.

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