Elf Tote und 16 Verletzte
Gewaltwelle in Nahost

Der Beginn des jüdischen Pessach-Festes ist von einer neuen Welle der Gewalt im Gazastreifen überschattet worden. Tote gab es infolge von israelischen Raketenangriffen. Aber auch ein palästinensischer Sprengstoffanschlag war folgenschwer.

HB TEL AVIV/GAZA. Die Zahl der Todesopfer nach einem israelischen Raketenangriff im nördlichen Gazastreifen erhöhte sich bis Sonntag auf sechs. Zuvor waren am Samstag drei militante Palästinenser beim schwersten Sprengstoffanschlag auf einen Grenzübergang zum Gazastreifen seit dem Abzug Israels im Sommer 2005 getötet worden. Nach Angaben einer israelischen Armeesprecherin wurden bei der Explosion 16 Soldaten verletzt.

Die israelische Armee vereitelte den Angaben zufolge am Samstag den Versuch eines zweiten Sprengstoffanschlages südlich des Grenzüberganges Kissufim. Die Zahl der palästinensischen Todesopfer ist noch unbekannt. Bei zwei anderen israelischen Raketenangriffen wurden am Samstag zwei weitere militante Palästinenser getötet. Die Gewalt überschattet das jüdische Pessach-Fest, das an den Auszug der Juden aus Ägypten erinnert.

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