Ende der Tourismus-Saison
Wieder mehr Arbeitslose in Spanien

4,81 Millionen Spanier sind arbeitslos, die Zahlen sind seit vergangenem Quartal wieder gestiegen. Eine rasche Besserung ist nicht in Sicht.
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MadridMit dem Ende der Tourismus-Hochsaison ist die Arbeitslosigkeit in Spanien wieder gestiegen. Die Zahl der Arbeitssuchenden stieg im Oktober um gut 87.000 auf 4,81 Millionen, wie das Arbeitsministerium in Madrid am Dienstag mitteilte. Eine Quote nannte das Ministerium nicht. Die Hoffnungen auf eine nachhaltige Erholung des kriselnden Arbeitsmarktes und der Wirtschaft erhielten damit einen Dämpfer. Im Sommer hatte der boomende Tourismus noch die Arbeitslosenquote leicht auf rund 26 Prozent gedrückt und die Zahl der Erwerbstätigen das zweite Quartal in Folge steigen lassen. Allerdings ist die Arbeitslosigkeit noch immer immens hoch und in der Euro-Zone nur in Griechenland noch größer.

Eine rasche Besserung ist nicht in Sicht, auch wenn Spanien im dritten Quartal mit einem Mini-Wachstum von 0,1 Prozent die jahrelange Rezession hinter sich lassen konnte: Die EU-Kommission rechnet damit, dass die Quote von 26,6 Prozent in diesem Jahr 2015 lediglich auf 25,3 Prozent schrumpfen wird.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ende der Tourismus-Saison: Wieder mehr Arbeitslose in Spanien"

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  • O-Ton Handelsblatt
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    Eine rasche Besserung ist nicht in Sicht, auch wenn Spanien im dritten Quartal mit einem Mini-Wachstum von 0,1 Prozent die jahrelange Rezession hinter sich lassen konnte.
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    Bei der "jahrelangen Rezession" handelt es sich im das unvermeidliche Ablassen der Kreditblase. Dabei ist die Wirtschaftsleistung real von 2008 bis 2012 um 10,2% zurückgegangen.

    Diese Phase des Rückgangs ist jetzt aber abgeschlossen, und die spanische Wirtschaftsleistung lag 2012 real immer noch um 13,8% über der in 2001.

    Nach dem Ende der Anpassungsrezession hat die spanische Wirtschaft jetzt ein hohes Wachstumspotential, daß nur geringfügig durch weiter erforderliche fiskalische Konsolidierungsschritte eingebremst werden sollte.

  • 'HofmannM' sagt
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    @Rechner
    Das sind doch Monatswerte, was Sie da aufzeigen.
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    Keineswegs.

    Es sind - wie aus der Überschrift ersichtlich - die Werte der
    jeweils LETZTEN 12 MONATE BIS zu dem in der ersten Spalte angegebenen Monat.

    Also war beispielsweise der Leistungsbilanzsaldo in den 12 Monaten von April 2012 bis März 2013 -0,2% BSP, und in den 12 Monaten von Juli 2012 bis Juni 2013 +0,4% BSP.

    Bitte sorgfältiger lesen!

    +++

    'HofmannM' sagt
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    Verarschen Sie halt die Menschen nicht immer so, Rechner!
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    Sie haben sich offensichtlich selber verarscht.

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    'HofmannM' sagt
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    Spanien bleibt im Minus, solange es den EURO als Währung hat. Das ist FAKT!
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    Papperlapapp.

    Spanien IST um Euro, und Spanien IST im Plus. Und zwar über 12 Monate von Juli 2012 bis Juni 2013.

    Und auch im Juli und August hielt die positive Entwicklung an - gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Leistungsbilanzüberschuß im Juli auf 1,63 Milliarden verdoppelt, und im August sogar auf 2,533 Mrd verdreifacht.

    http://www.rttnews.com/2195689/spain-s-current-account-surplus-rises-sharply-in-july.aspx

    http://www.tradingeconomics.com/spain/current-account

  • Eine rasche Besserung ist nicht in Sicht, auch wenn Spanien im dritten Quartal mit einem Mini-Wachstum von 0,1 Prozent die jahrelange Rezession hinter sich lassen konnte

    Hierzu anschliessend, selbst im BESTEN Quartal, mit dem Spanien rechnen kann, da Hochsaison nur ein Miniwachstum von +0.1 %! Das verheisst NICHTS Gutes.

    Rechner, Sie sollten sich andere Pillen verschreiben lassen. Die, die sie so euphorisch machen, taugen nichts.

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