Ende des Streits nicht absehbar
Pjöngjang: Atomkrieg mit den USA rückt näher

Die USA sind nach Auffassung der nordkoreanischen Regierung das Haupthindernis bei der Lösung des Atomstreits. Ein Atomkrieg mit den USA sei nicht ausgeschlossen, hieß es aus Pjöngjang.

HB BERLIN. Der Streit um das nordkoreanische Nuklearprogramm hat sich erneut verschärft. Die Regierung in Pjöngjang ließ über die offizielle nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag verlauten, dass Washington einer Lösung des Konfliktes im Wege stehe. Die US-Regierung sei das Haupthindernis, weil sie ständig eine Aufgabe der nordkoreanischen Atomaktivitäten fordere, hieß es.

Unter diesen Umständen sei ein Ende des Streits nicht abzusehen. Im Gegenteil: Nordkorea sieht einen Krieg mit den USA immer näher rücken. Laut KCNA vertritt die Regierung in Pjöngjang die Auffassung die USA und Nordkorea befänden sich «am Rande des Atomkriegs».

Pjöngjang vermutet nach eigener Darstellung, dass sich die Amerikaner bereits auf einen atomaren Konflikt vorbereiten. Die USA trieben ihre «Strategie von präventiven Nuklearangriffen» voran, hieß es laut KCNA. Diese Position habe auch dazu geführt, dass die zweite Runde der Sechser-Gespräche im Februar in Peking gescheitert seien. Die Gespräche seien «fruchtlos» geblieben.

An den Sechser-Gesprächen hatten neben Nordkorea und den USA Südkorea, China, Russland und Japan teilgenommen.

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