Endgültige Einigung Deutschland und Luxemburg beenden Steuerstreit

Luxemburg und Deutschland haben nach teils heftigen Auseinandersetzungen ihren Streit über "Steueroasen" endgültig beigelegt. Beide Länder unterzeichneten am Freitag ein neues Doppelbesteuerungsabkommen und vereinbarten damit eine enge Zusammenarbeit in Steuersachen auf Basis der OECD-Standards.
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Sorgte für Spannungen mit Luxemburg: Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. Quelle: dpa

Sorgte für Spannungen mit Luxemburg: Ex-Finanzminister Peer Steinbrück.

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Die Abkommen regeln, wie Steuerinformationen untereinander ausgetauscht werden. Luxemburg stand noch Anfang April gemeinsam mit der Schweiz, Österreich und Belgien auf einer "grauen Liste" von Staaten, die Steuerhinterziehung unzureichend bekämpften. Zudem hatte der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) mit Äußerungen über die "Steueroase" Luxemburg sowie durch einen Vergleich mit der westafrikanischen Stadt Ouagadougou für Empörung gesorgt.

Seit Anfang Juli steht Luxemburg - wie auch andere Länder - nicht mehr auf der "grauen Liste". Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hatte Luxemburg nach dem Abschluss von Musterabkommen über die Doppelbesteuerung mit zwölf Staaten von der Liste gestrichen.

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