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Energiepolitik: Frankreich verlängert AKW-Laufzeiten

Drei Viertel seines Stroms produziert Frankreich in Kernkraftwerken – und das soll noch lange so bleiben: Präsident Nicolas Sarkozy hat jetzt entschieden, die Laufzeiten der Reaktoren zu verlängern.

Nicolas Sarkozy im Kontrollzentrum des AKW Fessenheim. Frankreichs Präsident setzt ganz auf die Kernkraft. Quelle: dapd
Nicolas Sarkozy im Kontrollzentrum des AKW Fessenheim. Frankreichs Präsident setzt ganz auf die Kernkraft. Quelle: dapd

ParisFrankreich will seine Atomkraftwerke deutlich länger am Netz behalten. Präsident Nicolas Sarkozy habe entschieden, die Laufzeiten der Reaktoren über 40 Jahren hinaus zu verlängern, sagte Industrieminister Eric Besson am Sonntag. Die Kraftwerksbetreiber seien gebeten worden, die Laufzeiten auszudehnen.

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Ende Januar hatte der französische Rechnungshof erklärt, es gebe keine andere Option als eine Verlängerung der Laufzeiten. Dies wurde damit begründet, dass der Neubau von Kraftwerken oder das Ausweichen auf andere Energieträger zu teuer wäre und nicht rechtzeitig gelingen würde.

Besson stellte sich hinter die Entscheidung des Präsidenten. Der Industrieminister hatte selbst eine Studie über längerfristige Energievorhaben für Europas zweitgrößte Volkswirtschaft in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse am Montag veröffentlicht werden sollen.

Energiepolitik

„Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es Verschwendung wäre, unsere Reaktoren nach 40 Jahren zu stoppen“, sagte Besson. Frankreich ist wie kein anderes Land der Welt auf die Atomenergie angewiesen: Drei Viertel des Stroms werden in den Kraftwerken hergestellt.

Ende 2022 werden 22 französische Reaktoren 40 Jahre im Betrieb sein. Insgesamt gibt es in dem Land 58 Reaktoren. Das älteste französische Atomkraftwerk Fessenheim steht direkt an der deutschen Grenze in der Nähe von Freiburg.

 

  • 23.02.2012, 17:23 Uhrgutmenschensucks

    @NGH: Sie sprechen mir aus der Seele. Nicolas, je'taime! Und das ist auch gut so!

  • 12.02.2012, 20:01 UhrPisaPisa

    Oelbalse, es heißt nicht "das" Wissenschaft, sondern "die" Wissenschaft.

  • 12.02.2012, 19:49 UhrAnonymer Benutzer: Oelblase

    Wissen Sie es besser ?

    Wenn nicht, dann können Sie die Rechtschreibfehler für sich behalten.

    Ach so, falls es Ihnen und anderen Besserwissern noch nicht aufgefallen ist: ich bin nicht gerade dabei hier eine wissenschaftliche Arbeit auf die Beine zu stellen. Allerdings stelle ich mit voller Verwunderung und Verneigung fest, wozu das Internet fähig ist. Selbst dumme Menschen wissen nun was wissenschaftliche Arbeiten sind und das Wissenschaft uns voranbringt.

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