Energieversorgung bedroht
Griechenlands Geldnot stranguliert die Wirtschaft

Die gebeutelten Griechen könnten bald im Dunkeln sitzen, denn die Energieversorgung steht vor dem Kollaps. Dem staatlichen Gaskonzern geht das Geld aus, um den Stromversorger ist es nicht besser bestellt.
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Der politische Stillstand in Griechenland beschleunigt die Talfahrt der Wirtschaft: Die Energieversorgung ist akut gefährdet, dem Einzelhandel drohen leere Regale und das Gesundheitswesen steht vor dem Zusammenbruch. Immer mehr Unternehmen stehen vor der Pleite; infolgedessen drohten den Banken wegen fauler Kredite Milliardenverluste.

Seit der Auflösung des Parlaments Mitte April ist Griechenland politisch gelähmt. Die Wahlen vom 6. Mai führten zu einem Patt. Jetzt sollen die Griechen am 17. Juni erneut abstimmen. Doch schon vorher könnten die Lichter ausgehen, weil der Kollaps der Energieversorgung droht. Dem staatlichen Gaskonzern Depa gehe das Geld aus, berichten Unternehmenskreise.

Depa benötigt bis zum 22. Juni rund 100 Millionen Euro, um seine Lieferanten - die russische Gazprom, die türkische Botas und die italienische Eni - zu bezahlen. Versiegt der Erdgasstrom, müsste Depa seine Gaslieferungen an die privaten Kraftwerksbetreiber einstellen, die fast ein Drittel des griechischen Stroms erzeugen. Für Mittwoch haben Finanzminister Giannis Zannias und Energieminister Grigoris Tsaltas ein Krisentreffen einberufen. „Wir sind in einer Notlage, die sofortiges Handeln erfordert“, sagte Arthouros Zervos, Chef des staatlichen Stromversorgers DEI. Es bestehe „die reale Gefahr von Stromabschaltungen“.

Zumal die Finanzlage des Versorgers selbst ebenfalls prekär ist. Denn immer mehr Kunden bleiben die Stromrechnung schuldig. Die Außenstände belaufen sich nach Branchenschätzungen mittlerweile auf 1,2 Milliarden Euro.

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Lieferungen nach Griechenland kaum noch zu versichern

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  • zu PikAs
    Herzlich gern,nur uns ließe man ohne weiteres nicht aussteigen.
    Unsere Nachbarn und auch die Allierten befüchrten zurecht,daß wir ohne weiteres das Zeug zu einer zweiten Schweiz hätten.Das allein ist schon grund genug.

    Jetzt spielen wir Europäer Eu-Domino und danach ist die Wirtschaft nicht nur europaweit total im Eimer,auch die benachbarten Kontinente wereden es spüren!
    Wir kleinen Bürger sollten uns fest die Daumen drücken, das wir uns nicht, ehe wir uns versehen,in(Bürger)kreigsähnlichen Zuständen wiederfinden.
    Wer schlau ist,legt sein wohlverdientes Moos noch so schnell wie möglich in Sachwerten an!

  • ...nur mit dem Unterschied, daß unsere "alternativlose" Frau Merkel für gar nix haftet !!!

    Wenn jemand haftet, dann das Volk mit seinen Ersparnissen !

    Das ist der keine aber feine Unterschied !!!

  • Natürlich darf Griechenland aus dem Euro austreten. Lt. Vertrag muss es nur aus der EU austreten und dann hat sich das mit dem Euro sowieso erledigt.

    Griechenland kann Insolvenz anmelden. Dann sind die Gläubiger dran. Auch die, welche Bürgschaften und Garantien abgegeben haben, wie unsere "alternativlose" Frau Merkel.

    Griechenland hätte bereits im Mai 2010 Insolvenz anmelden sollen. Das wäre zwar nicht für die Gläubiger, aber für GR gut gewesen. Frau Merkel hätte damals nur auf die No Bail-Out Klausel verweisen müssen und die Stärke einer Maggie Thatcher benötigt.
    Dann müssten wir uns heute auch keine Gedanken um die Währung machen, welche man uns aufgezwungen hat.

    So kann man nur noch eines tun: raus aus dem Euro!
    Dabei muss man nicht warten, ob unsere Regierung noch irgendein Kaninchen aus dem Hut zaubern wird.

    Rette sich, wer kann!

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