Energieversorgung
EU will Ukraine bei Gasleitungen helfen

Die Europäische Union will der Ukraine bei der Reparatur ihrer Gasleitungen helfen. Beide Partner beraten in Brüssel über ein politisches Reformprogramm, das europäische Investoren für diese Aufgabe anlocken soll.

BRÜSSEL. Die Gas-Pipelines von Russland durch die Ukraine seien von großer Bedeutung für eine sichere Energieversorgung der EU, sagte die EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner zum Auftakt des Treffens. "Diese Infrastruktur braucht eine Modernisierung."

Erst im Januar hatte der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine die Bedeutung der Verbindungen deutlich gemacht. Ein Fünftel des gesamten Erdgases, das die 27 Euro-Staaten verbrauchen, fließt durch das 13 500 Kilometer lange Leitungsnetz der Ukraine. Experten sagten, dass in den nächsten sechs Jahren rund 2,5 Mrd. Euro nötig sein werden, um dieses Netz bloß betriebsfähig zu halten.

"Die heutige Konferenz ist besonders wichtig für uns, weil Europas Energiesicherheit eines jener aktuellen Probleme ist, dem die EU und die Ukraine nur solidarisch und einvernehmlich begegnen können", sagte die ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko. Ihr Land brauche 5,5 Mrd. Euro, um die Kapazität des Systems auszubauen. Fachleute meinen, der ukrainische Leitungsbetreiber Naftogaz finde nur schwer Geld, weil mögliche Investoren das Management und die politische Führung des Landes für undurchsichtig halten.

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