Engere Zusammenarbeit
Iran will gemeinsam mit Syrien den USA entgegentreten

Iran strebt, angesichts des Drucks der USA, engere Beziehungen zu Syrien an. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad schlug dem syrischen Staatschef Baschar Assad die Bildung einer „vereinten Front“ gegen äußere Bedrohungen vorgeschlagen.

HB TEHERAN. „Die Existenz gemeinsamer Bedrohungen erfordert eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Teheran und Damaskus“, sagte Mahmud Ahmadinedschad auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Baschar al-Assad in Teheran. Eine Stärkung der Beziehungen könne die Region vor einer Aggression schützen, sagte Ahmadinedschad der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna zufolge. Assad ist der erste ausländische Staatschef, der den neuen iranischen Präsidenten besucht. Der religiös-konservative iranische Präsident war am Samstag vereidigt worden.

Die USA zählen den Iran und Syrien zu den Ländern, die Terroristen unterstützen und werfen beiden Staaten vor, nicht ernsthaft Rebellen am Eindringen in den Irak zu hindern. Beide Länder weisen die Vorwürfe zurück. Der Iran zeigte sich zuletzt zudem im Streit über sein Atomprogramms weiter kompromisslos und lehnte einen Vermittlungsvorschlag der Europäischen Union (EU) ab. Die USA vermuten hinter den zivilen Atomplänen ein Waffenprogramm, was der Iran ebenfalls bestreitet.

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