Entführter Schwede wieder auf freiem Fuß
15 Tote nach Gefechten im Irak

Bei US-Luftangriffen, Anschlägen und Gefechten sind am Montag und in der Nacht zuvor im Irak mindestens 15 Menschen getötet wurden.

HB BAGDAD. Bei US-Luftangriffen, Anschlägen und Gefechten starben im Irak am Sonntagabend und am Montag insgesamt mindestens 15 Menschen. Das US- Militär bombardierte am Morgen die Bagdader Schiiten-Vorstadt Sadr- City. Dabei starben nach Augenzeugenangaben fünf Menschen, 46 weitere wurden verletzt, unter ihnen auch Frauen und Kinder.

Das US-Militär liefert sich in Sadr-City einen Kleinkrieg mit der „Mahdi-Armee“, der Miliz des radikalen Predigers Muktada el Sadr. Bei einem Autobombenanschlag im Zentrum der nordIRAKischen Stadt Mossul wurden nach Angaben von Ärzten mindestens drei Nationalgardisten getötet und sieben verletzt.

In Muktadija nordöstlich von Bakuba wurde ein Nationalgardist auf einer Patrouille durch einen Sprengsatz getötet. Auf der Landstraße von Hilla nach Nadschaf starb laut Polizei ein Ehepaar bei der Explosion eines Sprengsatzes. Der Leiter der Erziehungsbehörde der Stadt, Mahmud el Dschaburi, wurde von Unbekannten vor seinem Haus erschossen.

Bei Gefechten zwischen US-Truppen und Aufständischen im Industrieviertel von Ramadi starb ein IRAKer, drei wurden verletzt, berichtete die Klinik in der Rebellenhochburg 100 Kilometer westlich von Bagdad. In Chan Bani Saad bei Bagdad war am späten Sonntagabend auf einem Gemüsemarkt eine Bombe detoniert. Dabei seien zwei Menschen getötet und mindestens vier verletzt worden, sagten Klinikärzte.

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